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Sueddeutsche.de - Kleiner Seitenhieb an Tuchel (BVB)

thospe, Merzig, Freitag, 28.04.2017, 11:56 (vor 3177 Tagen) @ Schulten Manni

Vorab es wird bekannt sein, dass ich nicht mehr der größte Tuchelfan bin. Ich habe auch nach wie vor bedenken, ob Thomas Tuchel die Mannschaft weiterbringt. Mir fehlen in ganz vielen Spielen die Idee. Das ist oft ein blutleeres Ballgeschiebe,welches meist durch Fehlpässe in Toren für den Gegner müdet. Mir kommt es auch oft so vor als hätte die Mannschaft vor lauter Ballbesitz das kämpfen verlernt. So viel dazu. Aber ich muss auch eingestehen, dass Tuchel den Bock hat umstoßen können und die Mannschaft wieder in Spur gebracht hat. Und nach dem Attentat hat er mir sehr gut gefallen und ich habe von außen betrachtet den Eindruck, dass die Spieler zumindest seitdem an ihn glauben.

Ich kann aber auch die Bedenken der Verantwortlichen verstehen. Das ständige kleinreden der Mannschaft und jammern über fehlende Erfahrung ist mir auch auf den Keks gegangen. Unsere Komplette Abwehr Piczu Sokratis (Bender) Bartra Schmelzer ist alles andere wie unerfahren. Auba vorne auch nicht. Im MF sind mit Castro, Kagawa auch erfahrene Spieler vorhanden. Es hatte ihn ja auch keiner gezwungen KUBA abzugeben und Kagawa meist draußen zu lassen. Ich denke dies ist denn Bossen auch sauer aufgestoßen, dass ständig der Kader als Ausrede galt. Trotz der Erfolge bleibe ich auch dabei, dass von der Spielidee kein Fortschritt zu erkennen ist.

Dass das Verhältnis nicht Stimmt wurde über Winter mehr wie deutlich:
"...Verein ist auf Tuchel Abgang vorbereitet... " Watzke im März

"Wir müssen aber auch schauen, ob wir uns in der strategischen Ausrichtung des Klubs einig sind, bei kommunikativen Themen, bei tausend Dingen" Watzke im Februar

auch interessant für die weitere Zusammenarbeit:
"...dass man nicht in die letzte Saison von Tuchels aktuell bis zum 30. Juni 2018 gültigen Vertrag gehen werde, ohne eine Entscheidung über eine weitere Zusammenarbeit darüber hinaus getroffen zu haben..." Watzke Feb.

Also man muss keine Insider sein um zwischen den Zeilen zu lesen, dass es da mächtig knirscht im Getriebe. Ich muss ehrlich sagen in dieser Frage möchte ich nicht in Watzkes Haut stecken. Es gibt für eine Trennung und eine Verlängerung sehr gute Gründe. Das ist eine der spannendsten und schwierigsten Entscheidungen in der nahen Vergangenheit.

Für einen Tuchel Verleib spricht meiner Ansicht nach, dass er mit Dahoud selbst verhandelt hat und mit Tobrak seinen Wunschpieler bekommt. Ganz ehrlich ich kann da keine Tendenz erkennen und vielleicht geht es unseren Bossen ganz genauso...


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