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Aktien, ETFs, Geldanlage (Sonstiges)

markus, Mittwoch, 23.09.2026, 20:32 (vor 4 Stunden, 19 Minuten) @ Wubsoofer

Die Anzahl der Stücke entscheidet über die höhe der Ausschüttung. Je mehr Stücke, desto mehr Dividende.

Das ist falsch. Entscheidend ist nicht die Stückelung, sondern welchen Anteil am Unternehmen du insgesamt hältst und welchen Wert dieser Anteil hat. Auf wie viele Aktien dieser Anteil aufgeteilt ist, spielt keine Rolle.

Das lässt sich gut an einem Aktiensplit sehen: Wird aus 1 Aktie beispielsweise 10 Aktien, wird der Kurs und in der Regel auch die Dividende je Aktie entsprechend durch 10 geteilt. An deinem prozentualen Anteil am Unternehmen und an der Gesamtausschüttung, die auf deinen Anteil entfällt, ändert sich dadurch nichts.

Der Markt hat nie Recht. Nur mal so am Rande. Der Markt basiert auf Psychologie (Euphorie/Hysterie) Während Corona sind die Kurse ja teilweise um 50% gefallen. Völlig unberechtigt. Dagegen habe ich in dem Zeitraum gerade mal 0,2% weniger Ausschüttungen gehabt. Die Ausschüttung speisen sich aus den tatsächlichen Gewinnen und nicht den Kursen welche aus Annahmen, Schätzungen und Hoffnungen bestehen.

Dass der Markt kurzfristig stark von Psychologie und Erwartungen beeinflusst wird, stimmt. Aber daraus folgt nicht, dass der Markt „nie Recht“ hat. Der Kurs ist letztlich die aktuelle Bewertung der zukünftigen Ertragskraft eines Unternehmens und kann kurzfristig deutlich vom tatsächlichen Unternehmenswert abweichen.

Auch die Ausschüttung allein sagt nicht, wie gut ein Investment läuft. Ein Unternehmen kann seine Gewinne beispielsweise einbehalten und investieren, wodurch der Unternehmenswert steigt, ohne dass die Dividende entsprechend steigt. Umgekehrt kann eine Dividende auch aus der Substanz gezahlt werden.


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