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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 25.08.2026, 11:20 (vor 1 Stunden, 47 Minuten) @ CF
bearbeitet von Garum, Dienstag, 25.08.2026, 11:40

Es gibt aber auch grundsätzlich keine gesunden oder ungesunden Lebensmittel (Allergien, irgendwelche komischen Konservierungsstoffe etc. mal ausgeklammert). Es gibt nur Lebensmittel mit viel und wenig Kalorien. Darüber hinaus braucht der menschliche Körper bestimmte Nährstoffe und Ballaststoffe, die ihm täglich zugeführt werden müssen. Wer seine Kalorienbilanz im Griff hat, und auch sonst alle wichtigen Bedarfe abdeckt, kann sich durchaus ohne Probleme auch mal eine Bratwurst oder einen Burger gönnen. Nur können das die wenigsten Leute. Man muss sich den durchschnittlichen Stadionbesucher nur mal ansehen.


Dafür muss man nicht ins Stadion gehen. Die grundsätzliche Fehlernährung der Bevölkerung kann man schon in der ersten Minute nach dem Verlassen des Hauses beobachten. Leider zahlen das am Ende alle mit ihren Krankenkassenbeiträgen (ja, ich weiß, Extremsport ist auch nicht besser).
Es ist mir ein echtes Rätsel, weshalb der Staat so wenig Interesse daran hat, da ernsthaft etwas gegen zu unternehmen. Zuckersteuer, Lebensmittelampeln, etc. Es gäbe viele Ansatzpunkte. Ist die Lebensmittel-Lobby so mächtig?


Ja ist sie. Da werden mittlerweile Milliarden umgesetzt und verdient.


Ja, man könnte aber dennoch Bio, nachhaltige Lebensmittelproduktion usw. stärker fördern, bessere Rahmenbedingungen schaffen. Bei Individualverkehr, Hausbau/Eigentum oder Energieversorgung hat man keine Hemmungen, den Bürgern mehr oder weniger viel zuzumuten, aber bei der Ernährung geht das nicht?


Die Industrie hat eine sehr starke Lobby ach in Form von Politikern.
Man sehe sich nur mal die Aufregung um die Zuckersteuer an und ein Teil der Bevölkerung ist dann auch sofort auf den Barrikaden.


Und weshalb geht das in Irland, GB, Mexiko (und weiteren gut 50 Ländern)? Sind die Deutschen da militanter?


Man wird mindestens die Bäckereien sterben lassen, wenn das Stück Kuchen 4-5€ kosten müsste.


Dafür sind am ehesten Energiepreise, Lohnkosten, Fachkräftemangel verantwortlich. Dazu noch die elenden Back-Discounter. Das Kerngeschäft sind allerdings immer noch Brot/Brötchen und die Frühstücker mit Käffchen.

Energiepreise auf jeden fall, die Lohnkosten sind variabel, es kommt auf die Produktpalette an.
Was kann ich mit wieviel Personal schaffen? Je vielfältiger und mehr Arbeitsschritte umso mehr Personal wird benötigt.
Ich kannte Bäckermeister und auch Konditormeister die ihr Unternehmen alleine gewuppt haben inklusive verkauf. Alles eine Frage der Organisation.
Ein großes Problem ist da eher die Industrie mit ihren Convenience-Produkten die auch in den Backshops angeboten werden.
Auch die ganzen Industriebackwaren die jetzt auch wieder um die Weihnachtszeit angeboten werden
da kannste als Bäcker und Konditor nicht gegen anarbeiten.


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