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"Es hat nicht funktioniert": FC Augsburg spricht sich für das Ende des VAR aus (Fußball und Sport allgemein)

Ricola1, Ort, Freitag, 21.08.2026, 15:04 (vor 9 Stunden, 26 Minuten) @ Zaungast

Kurze Ergänzung…

Reguläre Tore zurücknehmen, weil der Stürmer den Ball zuvor ohne Vorteil versehentlich mit dem Arm touchiert hat oder Allerweltsflanken, die plötzlich mit einem Elfmeterpfiff sanktioniert werden, weil der Verteidiger vergessen hat seine Arm im Sprung unnatürlich hinterm Rücken zu verstecken - das war früher undenkbar.
Das sind alles in allem strittige Entscheidungen, die heute vielleicht auch häufiger „korrekt“ bzw. einheitlich bewertet werden als in der Anfangszeit, aber das Spiel fühlt sich dadurch keineswegs gerechter an.


…erst Recht wenn die letzten Jahre ganz „klare“ Handelfmeter verwehrt wurden, beispielsweise Boateng gegen uns, Koussounou auf der Linie gegen Hertha oder die viel diskutierte Szene von Cucurella.

Auch wenn diese Szenen (zum Teil) nachträglich als klare Fehlentscheidungen eingeräumt wurden. Das waren alles Situationen in denen ein gefährlicher Torschuss mit dem Arm abgewehrt wurde und somit ein mögliches Tor verhindert wurde.
So kleinlich wie heute an Absicht vorbeiargumentiert wird und bei „blinden“ Kopfballduellen auf Winkel der Arme geachtet wird, hätten die obigen Entscheidungen mit VAR nie Bestand haben dürfen - weil der Vorteil unstrittig war. Entscheidet der Schiedsrichter zudem auf Absicht, dürfte er meiner Meinung nach zusätzlich einen Platzverweis aussprechen, wenn nicht, dann eben nur Elfmeter.

Ich persönlich bin der Meinung, dass der Boateng-"Elfmeter" keiner war in dem Sinn, dass der sich schlicht abgestützt hat. Dass der damit den Torschuss verhindern wollte, glaube ich nie und nimmer. Elfmeter und Hand passen bei solchen Situationen meiner Meinung nach nicht. Tatsächlich aber, weil wir über die Zukunft reden, im Sinne meiner Meinung über 11-m-Regeln, nicht faktisch bezogen auf die damalige Situation (ich kenne die Regelauslegung von damals, war ja 2020, gar nicht mehr).

Ebensowenig vor Jahren bei uns, als Hummels einen Handelfmeter gegen Bayern gegen sich bekommen hat. Das ist bezogen auf Bewegung und Anlass der Bewegung, auf den Einfluss im Spiel, vollkommener Unsinn gewesen (war ein Siegtor von Bayern im Westfalenstadion, Jahr weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr). Oder 2019 der Elfmeter gegen den BVB zu Hause gegen die Blauen, als man die Meisterschaft sozusagen endgültig verlor (Reus wurde später vom Platz gestellt, das war aber alles nur eine Folgewirkung dessen, was da passierte): Nie und nimmer das, was ich als Match zwischen Vergehen und Folgen akzeptieren würde. Oder natürlich der 11 m in der vergangenen Saison: Schlotterbeck vs. Stanisic. Im (rein meinem Geschmack nach selbstverständlich) sportlichen Sinn passen da Folge (11m) und Anlass absolut Null zusammen.

Deshalb: Quasi keine Hand-Elfmeter mehr und eigentlich überhaupt keine Foul-Elfmeter. Just my 2 Cent.


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