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Strategiewechsel (BVB)

markus, Dienstag, 18.08.2026, 10:01 (vor 5 Stunden, 7 Minuten) @ Didi

Wenn sie eigentlich ein Fall für Paderborn sind, sollten wir ihnen aber weder 5 noch 3.5 Mio. bezahlen.

Die Realität sieht allerdings so aus, dass man die Leistung eines Spielers erst im Nachhinein beurteilen kann, die Verträge aber trotzdem weiterlaufen. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Spieler, selbst solche mit einem Gehalt von 3 Millionen Euro, die nur noch potenziell 1 Million Euro verdienen können, freiwillig auf Gehalt verzichten.

Darüber hinaus ist das Idealbild eines Kaders, in dem jeder Spieler seine Erwartungen erfüllt, unrealistisch. Es ist zwangsläufig so, dass einige Spieler scheitern und ihr Gehalt nicht wert sind, da Vereine mehrere Spieler für jede Position haben und nur elf gleichzeitig spielen können. Dieser Konkurrenzkampf ist beabsichtigt, führt aber zwangsläufig zu Gewinnern und Verlierern.

Das wird es immer geben.

Natürlich gibt es eine Korrelation zwischen Input und Output, insbesondere über die Jahre. Aber man kann es halt schon auch gut machen (Freiburg) oder eher dumm. (Wolfsburg)

Bei deutlich höherem Gehaltsbudget hat man jedoch auch mehr Spielraum, um weniger erfolgreiche Transfers auszugleichen. Der BVB hat es ja trotz allem immer geschafft, die Champions League zu erreichen. Vereinfacht gesagt: Wenn von vier teuren 10-Millionen-Spielern nur einer überzeugt, hat man immer noch einen mehr als Freiburg und damit einen massiven Vorteil.


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