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Gibt es 2026 mal wieder einen "Sensationsweltmeister"? (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)

CF, Mittwoch, 08.07.2026, 16:50 (vor 21 Stunden, 18 Minuten) @ homer73

Ich würde es ja irgendwie cool finden, wenn es diesmal einen sensationellen Titelträger geben würde. Im Gegensatz zu Europameisterschaften (Dänemark, Griechenland) hatte man das bei Weltmeisterschaften ja so gut wie.

Der letzte - und vermutlich auch einzige - Weltmeister, den man mit dem Prädikat "Sensation" in Verbindung bringen würde, war wahrscheinlich Deutschland 1954.

Meine Sympathien gelten daher ab sofort Norwegen, der Schweiz und Marokko (in der Reihenfolge).


Als Spanien vor 16 Jahren Weltmeister wurde, war es die insgesamt erst achte Nation, der das geglücktes ist - und eine davon war Uruguay aus einem anderen Zeitalter, so wie England 1966. Seit den 1970ern waren die Weltmeister: Brasilien, Deutschland, Italien, Frankreich, Argentinien und eben Spanien, das war’s.


Das sind (wenn man so will) in der "Neuzeit" 6 Weltmeister bei 14 Weltmeisterschaften.

Insgesamt aber auch nur 8 Weltmeister bei 22 Weltmeisterschaften, wobei die "big Four" 16 Titel unter sich ausmachen.

Ist schon irgendwie ein kleiner Kreis. Und je größer man das Turnier macht, umso eher werden sich die Großen durchsetzen.

Ganz interessant: in allen Viertelfinals spielt eine Nation, die schonmal Weltmeister war, gegen eine, die es noch nie war.

Also 8 verschiedene Weltmeister bei 22 Weltmeisterschaften finde ich eigentlich recht viel. Wenn man das mal mit der Anzahl unterschiedlicher Bundesligameister in den letzten 22 Jahren vergleicht;-) Brasilien war bis vor 25 Jahren der heiße Scheiß im Fussball, gespickt mit Weltklassespielern. Das ist vorbei. Seitdem gab es stets wechselnde (6 verschiedene) Weltmeister und damit mehr als beim Handball oder Basketball. Klar, Fussball ist "globaler" als die anderen Sportarten - globaler als jede andere Mannschaftssportart, doch kommt es mir nicht so vor als wenn es hier auffallend einseitig wäre. Die europäischen und die beiden südamerikanischen Teams dominieren selbstverständlich (wie sollte es auch anders sein? Beim Tischtennis kommt auch keiner an China vorbei), doch schon beim Blick auf die HF zeigt sich ein abwechslungsreiches Bild in diesem Jahrtausend mit Teams aus allen Kontinenten. MMn könnte es wesentlich einseitiger sein - wie es bei vielen anderen Mannschaftssportarten der Fall ist.


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