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Hecking bleibt als Sportchef in Wolfsburg: „Steht für Teamgeist und Identifikation“ (Fußball und Sport allgemein)

koom, Montag, 01.06.2026, 09:44 (vor 14 Stunden, 47 Minuten) @ Will Kane

Ich glaube, Hecking ist nicht so schlecht. Die Situation vor allem von Wolfsburg war aber einfach katastrophal, da war ja keine Substanz mehr vorhanden. Wolfsburg war diese Saison vor allem viel Name und wenig Inhalt. Keine Ahnung, was die dort gemacht haben.

Aber gerade wenn man jetzt ein neues Team aufbaut, vermutlich ne neue Führungsetage und Neuausrichtung, ist Hecking IMO nicht verkehrt. Er ist eher Fußball-Lehrer, steht nicht für Revolution, sondern Lehrbuch. Wenn er motiviert ist - was immer schwer von aussen zu sagen ist - kann er zumindest nach eben diesem Lehrbuch etwas zusammenstellen, das siegfähig in der 2. Liga ist. Das Geld wird erlauben, dass man sich die notwendige Klasse holt.

Hecking als Trainer ist im Grunde einfach ein solider Arbeiter. Ähnlich wie Kovac, aber mit weniger Profil. Du bekommst von Hecking keinen mit wildem Offensivfußball, aber eine Mannschaft mit guter Staffelung und Struktur. Diese Art Trainer ruft dir quasi im Idealfall 100% deiner Mannschaftsstärke ab. Nicht mehr. Es wird nicht gewieft oder brilliant werden, sondern "nur" das.

Viele Klubbosse wollen aber einen Klopp oder Guardiola. Der dir 120% Stärke rausholt, weil sie irgendwas krasses oder seltsames machen. Aber die meisten Trainer dieser Sorte pendeln eher so zwischen 70-110% - was dann im Schnitt auf 90% rauskommt.


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