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Runtergekocht auf einen Satz: (Spieltage)

koom, Donnerstag, 29.01.2026, 16:04 (vor 1 Stunden, 20 Minuten) @ Schwarzgold

Ich glaube dass wir alle vor allem auch deshalb so unzufrieden sind, weil wir mal der Club waren, der aus seinen geringen Möglichkeiten das maximale rausgeholt hat.

Wann? In den 2000ern war der BVB weitgehend immer als Nr. 2 hinter den Bayern positioniert. Das da auch mal andere an dem Punkt mitmischten sollte darüber nicht hinwegtäuschen. Klopp übernahm den BVB ziemlich an einem spielerischen Tiefpunkt, aber auch der damalige Kader war teuer und wertvoll.

So möchten wir uns am liebsten sehen. Der Verein mit deutlich geringeren Einnahmen verglichen mit den ganz Großen, der es aber durch gute Arbeit schafft dort mitzuspielen und mitzuhalten.

Das ist der allgemeine Wunschtraum. Ein hart verdienter Erfolg ist so viel süßer als einer, der eigentlich nur logisch richtig sein sollte.

Jetzt im Jahr 2026 sind wir der Club, der aus seinen durchaus guten Möglichkeiten gefühlt zu wenig macht. Das passt uns nicht. Wir wollen das Besondere zurück, diese selbstbewusste Underdog Mentalität. Dieses Gefühl, dass wir durch bessere Arbeit machen als die Konkurrenz.

Böse gesagt: Lass etwas mehr Realität in deinen Blick fließen. Der BVB von 2025 wäre beinahe harts aufs Fressbrett gefallen und hätte sich vielleicht auf einen Kurs begeben, der dann irgendwann dem von Schalke oder HSV hätte ähneln können. Klar, ein Worstcase Szenario, aber in Sachen Fußballverständnis führten da viele schwache Jahre hin.

Der Kader heute ist solide und robust. Das ist durchaus eine Qualität. In der Liga ist man im weitesten Sinne der erste Bayernjäger. Und das klingt doof, aber ja: Trotz deren Fabel-Saison bislang steht man NUR 8 Punkte hintendran. Und mal schauen, wie konditionsstark, angrffslustig und verletzungsfrei bei den Bayern die Rückrunde wird. Der BVB arbeitet sich in der Bundesliga zumindest wie ein Uhrwerk durch - stetig tickend.

Natürlich wünscht sich hier jeder mehr Eleganz, Elan, Schwung. Aber diese Extraklasse ist meist sehr teuer und/oder sehr schwer zu finden. Aber auf der Basis von dem, was der BVB 2026 ist, denke ich schon, dass man vielleicht ganz langsam wieder aufschließt auf die Bayern. Nicht jung und stürmisch, aber mit Konstanz.


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