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Die Rolle der Medien (BVB)

Sascha, Dortmund, Samstag, 31.05.2025, 11:16 (vor 255 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich bin niemand, der über "scheiß Systemmedien" schimpft. Im Gegenteil. Pressefreiheit ist ein sehr hohes Gut und in meinen Augen gehört ein kritischer Journalismus zum Wesen eines gesunden Staates.

Uns bevor gleich dieser Einwand kommt: nein, wenn ich Artikel schreibe, halte ich keine journalistischen Standards ein. Ich bin Fan, kein Journalist. Meine Meinung versuche ich zu begründen, gehe aber in der Regel nicht objektiv und ergebnisoffen an einen Artikel.

Deshalb nehme ich mir auch heraus, ziemlich entsetzt zu sein, wie in dieser Causa auch seriöse Medien wie RN und SZ hier handeln. Von der Bild bin ich nichts anderes gewöhnt.

Das sieht man an vielen Kleinigkeiten. Die RN haben aus meinem Text für Jakob, dessen Bereitschaft zu kandidieren mich wirklich erfreut, weil ich ihn menschlich und fachlich für absolut richtig halte, eine Schlagzeile "Fanzine pro Watzke-Gegner" gemacht.

Damit wird unterschwellig suggeriert, dass es nur darum ginge, irgendjemanden zu haben, mit dem man Watzke verhindern kann und weggewischt, dass es Gründe gibt, warum Jakob ganz sachlich-fachlich geeinigt ist.

Oder der Umstand, dass SZ und RN offenbar dazu übergegangen sind, von unserem Präsidenten nur noch als "Reinhold Lunow" zu sprechen und den Doktortitel unter den Tisch fallen zu lassen. Ganz davon abgesehen, dass das respektlos ist, wird damit auch ganz unterschwellig Lunows Seriosität untergraben. Einem honorigen Doktor kann man vermutlich viel schwerer unterstellen, nur eine Ultramarionette zu sein, als einem einfachen Reinhold.

Dazu dann der wirklich in jeden Text angeführte Scheinbezug zum Statement des Bündnis Südtribüne, in dem fehlende Strategie und Beliebigkeit in der Handlung angeprangert werden. Es fällt mir wirklich schwer zu glauben, dass alle Schreiber kollektiv vergessen haben, dass genau diese Meinung vor 8 Wochen auf Platz 11 stehend von diesen Medien vertreten wurden. Sind jetzt etwa alle unterwandert von Ultragruppen?

Es ist wirklich erschreckend, wie tendenziös und manipulativ hier gearbeitet wird, um einzelne Personen in der Öffentlichkeit zu diskreditierend. Und ein totales Armutszeugnis für Teile der schreibenden Zunft.

Dabei ist ja gar nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Medien kritisch mit allen Kandidaten auseinandersetzen. Dann aber bitte fair und nach journalistischen Standards.


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