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BVB bittet Sammer um Verzicht auf Expertenrolle (kicker.de) (BVB)

Invis, Montag, 27.01.2025, 13:58 (vor 381 Tagen) @ Ulrich

Da ich keinerlei interne Infos habe, kann ich nur versuchen aus den gegebenen Infos ein Bild zu entwickeln.

Kehl: Da fällt mir eine Einordnung schwer. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache gegen ihn. Transfertechnisch ist das aktuelle Fenster eine Katatrophe. Auch die letzten Perioden waren keinesfalls gut. Im Sommer wurden wichtige Stellen unbesetzt gelassen. In der Vergangenheit notwendige Änderungen (bspw. Can) am Kader nicht vorgenommen. Es wurden die falschen Spieler für Positionen geholt (Malen, Adeyemi, Moukoko, Beier). Beim Trainer ist man jeweils ein unnötig großes Risiko gegangen. ABER: alles steht und fällt damit, inwiefern er da wirklich frei entscheiden konnte.

Mislintat: Ist schon bei allen anderen Vereinen nicht glücklich geworden. Immer gab es Probleme. Und wenn es immmer Probleme gibt, wenn eine Person dabei ist und alle anderen Personen immer wieder andere sind...naja. Zudem spricht natürlich vieles dafür, dass die Probleme eher von ihm ausgehen als von Kehl, weil Kehl ja überhaupt keinen Grund dafür hat, dass Mislintat weggeht. Würde dieser nämlich gut arbeiten und Kehl die Transfers eintüten, dann würde ja letztlich vor allem auch Kehl als der große Macher des Kaders davon profitieren. Welchen Grund hätte also Kehl, dass es Probleme mit Mislintat gibt? Andersherum macht es aber natürlich Sinn wenn Mislintat (und dafür spricht fast alles) keinen Bock auf die Rolle unter Kehl hat. Also hier sollte es mich schon sehr wundern, wenn Mislintat da nicht das Problem ist.

Watzke: Hat viel für den BVB geleistet. Aber dem Verein in der Außendarstellung auch häufig einen Bärendienst erwiesen. Diese immer währende Kleingerede des Vereins und das verzweifelte drauf hinweisen, dass doch an sich alles ganz wunderbar sei hat mMn geschadet. Wenn intern auch so kommuniziert wurde, wundert mich wirklich nix. Der schleichende Niedergang während der letzten Jahre hat dann vermutlich auch damit zu tun, dass man auch dankbar jede Gelegenehti wahrgenommen hat, sich die Situation schönzureden. Dabei war schon lange ersichtlich, dass man auch sehr stark von seiner finanziellen Vormachtstellung profitierte und trotzdem immer wieder deutliche Probleme in der Liga hatte. Keine Ahnung was hier der Treiber für Watzke war. Vielleicht wollte er sein Denkmal nicht beschädigt wissen. Dabei wäre das aus meiner Sicht viel weniger der Fall gewesen, wenn man einfach ehrlich zugegeben hätte, dass einiges falsch läuft und man jetzt schaut, das wieder auf die Spur zu bringen anstatt so zu tun, als sei alles wunderbar und nur ALLE ANDEREN sehen es nicht.

Sammer: Dazu ist eigtl alles gesagt. Ich hab keine Ahnung was er intern tut aber seine TV Auftritte sind ganz schlimm. Zudem hat er als Berater ja dann direkt zu den bei Watzke genannten Punkten beigetragen. Ich hoffe, dass das Kapitel bald endet.

Ricken: Bleibt die Frage, inwieweit er überhaupt unabhängig von Watzke agieren kann. Sehe ich aktuell noch nicht aber letztlich ist noch zu wenig Zeit vergangen, um das wirklich beurteilen zu können.


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