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Man kann über Sammer sagen, was man will... (Spieltage)

fallrückzieher, Sonntag, 06.10.2024, 14:11 (vor 470 Tagen) @ bambam191279

...aber:

Zitat: "Sie haben heute Abend Maßstäbe gesetzt. Strukturiertes Anlaufen, bei Ballgewinn schnelles Umschalten auf die schnellen Spitzen. Borussia Dortmund war über fast die komplette Spielzeit konzentriert. Für mich setzt so ein Spiel immer Maßstäbe. Aber ich habe im Hinterkopf: Union Berlin am Samstag, der Alltag kommt – wie gehen die Spieler damit um? Du kannst auch schlecht spielen, aber dann musst du es kontrollieren. Das ist der nächste Schritt, den Borussia Dortmund gehen muss."

Ganz falsch ist das mal nicht gewesen, auch wenn ich Sammer inzwischen wesentlich kritischer sehe als früher.


Den Unterschied zwischen dem Spiel gegen Celtic und dem gegen Union zumindest teilweise mit ‚Feiertag vs Alltag‘ erklären zu wollen, halte ich persönlich für wenig zielführend.

Celtic hat mit seiner Spielweise dem BVB quasi eine Einladung ausgesprochen, die bis zum zum Anschlag geöffneten Türen zu durchschreiten. Wir haben diese Einladung dann auch dankend angenommen.

Union, zumal unter Svensson, spielt völlig anders. Hält die Türen geschlossen, wehrt Eintrittsversuche bereits deutlich vor den Türen aggressiv ab, versucht stattdessen aus den Versuchen des Eintrittsversuchen des Gegners Chancen zum Eintritt in dessen Türen zu machen.

Damit waren wir überfordert, nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

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Sind wir das aber nicht schon seit gefühlten Jahren.
Persönlich höre ich bei Nuri ja schon raus, dass er den BVB spielerisch voranbringen möchte und sicherlich sieht man dies nicht zwingend auf dem Platz, aber ich glaube auch nicht, dass er so uninspiriert spielen lassen will.
Aber ganz klar, er muss Lösungen für diese Probleme finden, vor allem mit "seinen" Spielern.

Aber ich gebe zu, ich habe als Trainer nicht mal Kreisklassenkompetenz ;-)

Das mag Sahins Ansatz sein. Du brauchst dafür aber auch die Spieler. Welche Leute mit spielgestaltenden Fähigkeiten haben wir denn. In der Innerverteidigung haben wir durch den (altersbedingten) Tausch Hummels gegen Anton da 3 Schritte zurück gemacht. Schlotti hat ein paar gute Seitenverlagerungen im Repertoire, hält sich manchmal aber auch für den neuen Uwe Bein und steht derzeit echt neben sich. Außen ist Ryerson ein guter Fighter, aber sicher kein Spielgestalter. Couto hat das technische Vermögen, derzeit aber noch viel mit sich selbst zu tun.

Unser Kernproblem bleibt aber das defensive / zentrale Mittelfeld. Wir haben hier keinen Spieler der wirklich konstant Klasse verkörpert. Über Can ist alles gesagt, ich traue Groß im Spätherbst der Karriere nicht zu, eine herausragende Rolle in der Bundesliga zu spielen, Sabitzer ist außer Form und Nmecha zeigt zwar leicht positive Entwicklungen, ist aber weit davon entfernt hier eine Säule bilden zu können. Und dann setzen wir auf der 10 alles auf Horst (also Brandt), obwohl wir doch aus den letzten 5 Jahren wissen sollten, dass er in etwa der Hälfte der Spiele im besten Fall Mitläufer ist (wenn er denn auch mitläuft). Uns ist es in den letzten Jahren mit Ausnahme von Bellingham nicht gelungen, im Mittelfeld mal wirklich Qualität auf den Platz zu bringen. Und daran krankt unser Spiel.


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