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Tom Rothe ist eher ein linker Wingback und eher kein linker Außenverteidiger (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 06.08.2024, 15:25 (vor 558 Tagen) @ DerMitsch

Holstein Kiel spielte in der zurückliegenden Saison meistens mit einer 3er-Abwehrkette in der Offensivformation, die zu einer 5er-Abwehrkette in der Defensivformation wurde. Ganz klassisch sozusagen.

Tom Rothe übernahm dabei die Position des linken Wingbacks und er tat dies überzeugend, auch und gerade weil seine Stärke in der Offensivausrichtung liegt. Als linker Außenverteidiger in einer Viererkette hatte er zuvor beim BVB z.T. starke Mängel im Defensivverhalten gezeigt. Und der BVB hat außer in einer bestimmten Phase unter Favre immer mit einer Viererkette gespielt.

Warum man Rothe nun an einen Club verliehen hat, dessen Team mit einer Dreier- und nicht mit einer Viererkette spielt, weiß ich nicht. Möglicherweise wusste man nicht, wie Rapp spielen lassen wollte.

Auch wenn Rothe nun in Kiel seine Defensivfähigkeiten verbessert hat, so reichen sie offensichtlich noch nicht aus, um auf hohem Niveau in Bundesliga und CL in einer Vieterkette die LAV-Position zu übernehmen. Insofern ist es nachvollziehbar, wenn der BVB nicht auf ihn setzt.

Union hingegen hat in den letzten Spielzeiten immer mit einer 3er-/5er-Kette gespielt. Ob dies auch unter Svensson so bleiben wird, weiß ich nicht. Momentan sieht es jedenfalls so aus. Insofern ist der Wechsel für Union und auch Rothe sinnvoll, wenn er dort wieder auf der Position des linken Wingbacks zum Einsatz kommt und seine Stärken somit ausspielen kann.

Ob dies auch für den BVB gilt ist eine andere Frage. Svensson wird sicherlich auch Wert auf das Defensivverhalten seiner Wingbacks legen, aber diese Position ist nun einmal anders als die des linken Außenverteidigers in einer Viererkette. Insofern ist die Rückkaufoption vielleicht eher ein ‚Hintertürchen‘, das man sich offen lassen will, als der Ausdruck von Zuversicht.

Mal abwarten, ob der BVB auf der Position nicht noch etwas tut bis zum Ende der Transferperiode.

Es ist auch die Frage, ob man mit aller Unbedingtheit einen Spieler für eine Position qualifizieren will, für die er vielleicht nicht ganz so gut geeignet ist. Bei Jan-Niklas Beste war es ähnlich. Als linker Außenverteidiger beim BVB (zurecht) als zu schwach eingeschätzt, bei Werder dito, gelang ihm erst in Ansätzen in Regensburg und vollends und richtig in Heidenheim auf der linken Offensivposition der Durchbruch.

PS Unter Favre gelang in seiner zweiten Saison die defensive Stabilisierung im Saisonverlauf, als man auf eine 3er-/5er-Kette umstellte und den als rechten Außenverteidiger in der Viererkette defensiv schwachen Hakimi als Wingback einsetzte.


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