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Kaderkosten drastisch herunterfahren (Spieltage)

koom, Montag, 26.02.2024, 14:14 (vor 690 Tagen) @ Chappi1991

Das ist an sich ein schöner Plan, aber das Risiko ist gigantisch. Und da man eine KgaA ist, werden einem die Aktionäre ziemlich was husten, wenn man mit so einem Plan angelatscht kommt. Die sind nicht erfreut darüber, wenn man die Luxusgüter wegwirft und dann mit Holzklasse plant - offenbar ohne Not. Und wenn man bewusst Platz 7 plant - also ohne internationales Geschäft - ist die Gefahr groß, dass der abstand nach oben gigantisch wird. Und dann rutscht man eher in einen Todeskreislauf wie Schalke als das man sich gesundschrumpft wie man es vielleicht jetzt gerade bei Stuttgart empfindet.


Schalke hat sich nicht gesundgeschrumpft.

Hatte ich auch nicht geschrieben. Das "Gesundschrumpfen" bezog sich eher auf Stuttgart. Aber kann man falsch verstehen/lesen.

Beim BVB geht es nicht unbedingt darum, jetzt massiv Geld einzusparen. Man könnte aber, wenn man es gut und effizient macht, auch mit weniger Geld eine Mannschaft bauen, die relativ sicher die CL erreicht. Machbar ist das. Wahrscheinlich ist es auch, dass es funktioniert. Aber nicht sicher. Und deshalb wird dieser Weg gescheut und man haut lieber wieder massiv Kohle rein, um auf Nummer sicher zu gehen. Dadurch wird man ineffizient und am Ende kann das genauso dazu führen, dass man abrutscht.

Ansonsten sind wir uns einig. Das Kernproblem ist eben das "gut und effizient". Wenn man es mit viel Geld schon nicht gut macht, wird es mit weniger Geld auch nicht besser bei gleichem Führungspersonal.

To be fair: Da kann ich auch falsch liegen. Beispielsweise halte ich Heidel für einen exzellenten Sportdirektor/Boss. Ich hätte gedacht, dass er in Schalke großes leisten wird (wobei man hier beim BVB drüber streiten kann, ob er das nicht sogar getan hat). Das er es grundsätzlich kann, beweist er in Mainz wieder. Aber es ist eine andere Aufgabe, einem kleinen Klub ohne große Verbindlichkeiten und großes Aufsehen einen stabilen Klassenerhalt zu ermöglichen und eine sehr viel andere Aufgabe, Schalke zu managen.

Kann auch sein, das Terzic, Kehl & Co. sich leichter tun, wenn sie bspw. ihr Budget hart begrenzen. Und dann nicht den 30-Mio-Nmecha holen, sondern einen vielleicht sogar besseren deutlich unbekannteren Spieler aus der 2. Liga oder dem nahen Ausland für nur 8 Millionen. Vielleicht haben sie sich selbst unter Druck gesetzt gefühlt, mit den 100 Mios für Bellingham direkt den nächsten Megaspieler rauszuwuchten. Deutschsprachig und robust - da war Nmecha halt im Filter ganz oben.


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