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Ein Abend in Rom, mit zwei qualitativ gleichwertigen Kadern (Spieltage)

koom, Donnerstag, 15.02.2024, 09:44 (vor 701 Tagen) @ Will Kane

Bei Kimmich ist mMn nicht unbedingt das Problem mit der ‚Drecksarbeit‘ (das ist es eher bei Goretzka), sondern dass er auf der falschen Position spielt. Für einen Sechser denkt er nicht defensiv genug und hält auch nur selten seine Position.

Und ist auch im Defensivaufbau (sprich: Pressingresistenz) einfach nicht gut. Er spielt tolle lange Pässe. Aber diese Qualität, so gut sie auch ist, ist auch ein Bumerang. Kimmich wäre als Aussenverteidiger vermutlich Weltklasse. Er bräuchte dann aber auch einen Trainer und Mannschaft, die ihn nicht als Zielspieler betrachtet, also nicht jeden Ball auf ihn gibt. Auch das ist das Problem. Momentan geriert sich Kimmich als wichtigster Mann, Schwungstein, und ruiniert über sein Spiel dann den Rest.

Vergleicht man ihn mit Schweinsteiger - oder gar Khedira! - von damals: Die kombinierten sich mit dem Team nach vorne. Immer absichernd, aber Druck aufbauend. Und haben sich beide immer mal in den Strafraum gestohlen als Zielspieler. Kimmich kombiniert den Ball eigentlich nie nach vorne. Der will glänzen bzw. meint, dass er immer die geniale Idee hat, die es nun zu zeigen gilt. Und zerstört damit vor allem dauernd jede Struktur seiner eigenen Mannschaft. IMO auch Spieler wie Goretzka, der im Grunde einen absolut passablen und nützlichen Part wie Khedira spielen könnte, als Box-To-Box-Kombinationsspieler und Aushilfe für ganz vorne und hinten.


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