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Dortmunds Rätselhaftigkeit wird seltener (BVB)

bobschulz, MS, Donnerstag, 09.11.2023, 16:34 (vor 834 Tagen) @ Sascha

Doch sind die Spieler der genannten Mannschaften darüber hinaus auch technisch wesentlich versierter, können den Ball in ihrer großen Geschwindigkeit deutlich besser verarbeiten und auch passen (sichtbar bei Bayern am Samstag und gestern bei dem rassigen Spiel gegen Gala). Diese große Fehlpassquote (selbst bei einfachen Pässen) beim BVB war aber nicht nur zuletzt beim Spiel am Samstag oder zuvor in Frankfurt zu beobachten, sondern zieht sich durch die ganze Saison.

Wenn man sich Barca zur Hochzeit mit Messi, Xavi und Iniesta anschaut, könnte man auch zu dem Schluss kommen, dass technische Fähigkeiten und Passsicherheit wichtiger sind als Laufgescheschwindigkeit. Zumindest lässt sich das massiv ausgleichen, wenn man in der Lage ist, den Ball am schnellsten von allen Akteuren auf dem Platz laufen zu lassen.

Irgendjemand schlaues sagte mal: "Der schnellste Mitspieler sollte immer der Ball sein!" (der ist weder von der V-Max noch von der Kondition so limitiert wie ein Spieler, nur in den allerseltensten Fällen geht ihm die Luft aus!). Aber dazu bedarf es natürlich seiner Kontrolle.
Und was auch oft unterschätzt wird ist die Handlungsgeschwindigkeit: Der Mittelstürmer, der hinter 3 Abwehrspielern zentral im Fünfer steht sollte bereit sein für den abgefälschten Ball, sonst kann doch gar kein Ball dahin kommen (außer Du hast wie Upamecano einen Hummels und einen Schlotterbeck vor Dir, die sich gegenseitig irritieren).
Bei Passsicherheit müssen aber auch Laufwege abgestimmt sein um diese auszunutzen, denn was nützt es, wenn der Passgeber eine Lücke sieht und der (intendierte) Passempfänger den Raum dahinter nicht besetzt? Wenn die Wege vernünftig abgestimmt sind und sowohl Ballinhaber als auch mögliche Anspielstation wissen, was als nächstes passiert, können tatsächlich Zehntelsekunden in der Ballverarbeitung den Unterschied ausmachen. Und oft ist auch taktisches Gefühl wichtig: warum nehmen unsere Spieler den Ball so oft an statt mit? Ist das evtl gewollt oder worin liegt beispielsweise der Vorteil nach einer Seitenverlagerung den Ball wieder zum Ruhen zu bringen statt die "offene Seite" entlang zu laufen und Richtung 16er mit Vorsprung zu ziehen?
Je mehr man drüber nachdenkt, desto komplizierter wird es! :-)


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