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Fehlender Fokus? (BVB)

Bembele, Münster, Dienstag, 07.11.2023, 11:48 (vor 837 Tagen) @ Fummelkutte
bearbeitet von Bembele, Dienstag, 07.11.2023, 11:52

Also ganz ehrlich, man kann sich ja zurecht über vieles am Samstag aufregen. Aber diese Smalltalk-Kiste zwischen Schlotterbeck und Upamecano ist derart lächerlich aufgebauscht, dass ich mich echt frage, was da schief läuft.

Ganz recht!
Man sollt doch nicht die Ursache in Nebesächlichkeiten suchen. Entscheidend ist auf'm Platz.
Und da entscheidet meistens die Qualität. Und hier kann der BVB im Normalfall nicht mithalten mit solchen Teams wie Bayern und Bayer. Der große Qualitätsunterschied betrifft sowohl die Schnelligkeit/Spritzigkeit als auch die Ballfertigkeit (und damit auch die Gedankenschnelligkeit).

Nahezu jeder Bayern- und Leverkusener Spieler (und auch die meisten der Bullen) ist schneller als ein Borusse auf der gleichen Position. Das allein würde natürlich nicht reichen im Fußballsport. Mit 11 Adeyemis würde man vermutlich kein BL-Spiel gewinnen (Nmecha, auch Wolf, ist zwar auf lange Strecke schnell, aber im Antritt und beim Hakenschlagen/Drehungen des Gegners viel zu unbeweglich. Charakteristisch die Elfmeterszene in Frankfurt: Ehe Wolf mit seiner großen Übersetzung mitten in der Ausholbewegung zum Schuß/ Befreiungsschlag ansetzte, hatte Knauss schon den Ball getroffen).

Wenn man die Geschwindigkeitsangaben der Spieler in der DFL-Statistiken auswertet, findet man kaum ein langsameres Team als das des BVB (und Wolfsburg),

Doch sind die Spieler der genannten Mannschaften darüber hinaus auch technisch wesentlich versierter, können den Ball in ihrer großen Geschwindigkeit deutlich besser verarbeiten und auch passen. Diese große Fehlpassquote (selbst bei einfachen Pässen) beim BVB war aber nicht nur zuletzt beim Spiel am Samstag oder zuvor in Frankfurt zu beobachten, sondern zieht sich durch die ganze Saison.

Es ist da überhaupt keine Entwicklung, außer im meist glücklichen Ergebnis selbst, zu beobachten (auch nicht im Offensivspiel/Chancenkreierung; Füllkrug bleibt ein Fremdkörper). Klar wird der Unterschied, wenn man sich folgendes überlegt: Kein einziger BVB-Spieler würde einen Platz in den Mannschaften von Bayern oder Leverkusen bekommen. Und die Leverkusener haben vergleichsweise wenig Geld ausgegeben.

Deshalb: angesichts dieses vergleichsweise 'limitierten' Kaders hat man in der Bundesliga nahezu die optimale Punkte-Ausbeute erreicht. Nur ein BL-Spiel hat man wirklich verdient, und auch das nur mit Mühe, gewonnen und zwar gegen harmlose Werderaner. Und überraschend gut (oder von der ersatzgeschwächten Heimmannschaft überraschend schlecht) war auch die erste Halbzeit in Newcastle (die zweite dann mit viel Kampf und Glück überstanden).
Möge der BVB es heute noch einmal so auf den Platz bringen!


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