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BVB-Chef Watzke verteidigt Nmecha-Transfer: "Ein ganz normaler Junge" (BVB)

markus, Freitag, 30.06.2023, 14:16 (vor 1138 Tagen) @ fabian 1909

ach Phil, es ist schon abenteuerlich, wie Du Dich hier windest, das zu verteidigen.

Es spielt in der Sache doch keine Rolle, wer hier in der Mehrheit ist. Fakt ist doch erst einmal, der BVB untergräbt mit der Verpflichtung seine Werte, die er sich auf die Fahnen geschrieben hat. Er wird oder hat sich durch seine Kommunikation jetzt, unglaubwürdig gemacht. Der BVB wollte gegen Diskriminierung stehen, die ja eben nun mal oft von einer Mehrheit gegen eine Minderheit ausgeht.

Statt zu deeskalieren wird jetzt von der Geschäftsführung gegen die jenigen geschossen, die diese Werte verteidigen wollen. Quasi wird von ihnen gefordert sich dieser Mehrheit doch bitte zu beugen. Über die Öffentlichkeit wird sie völlig bloß gestellt und gegeneinander aufgestachelt. Wie soll sie da noch ein verlässlicher Partner sein, wenn der BVB wieder große Aktionen mit ihnen starten will, um seine Fans eben auch hinsichtlich Diskriminierungen zu verändern und sein eigenes Image auch aufzubessern?

Zudem sollte man vielleicht mal auf Betroffene hören. Die Rainbow Borussen wollen ihn ganz offensichtlich mehrheitlich nicht. Ist es dann richtig, dass eine große Mehrheit nicht Betroffener sagt „och, ist uns total egal, ob jemand homophob ist, hauptsache der kann gut kicken“. Dann kann man sich das mit dem Kodex auch schenken, wenn Minderheitenschutz nur auf dem Papier existiert.


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