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Und Effenberg fordert bestimmt, dass mal einer auf dem Platz "dazwischen haut" und ein "Zeichen setzt" (BVB)

herrNick, Dienstag, 23.08.2022, 21:16 (vor 1471 Tagen) @ Ballschieber007

Das der Fußball sich verändert hat steht außer Frage, aber du unterstellst einfach dass die Spieler von damals nicht in der Lage sind, sich der neuen Zeit anzupassen! Schon mal drüber nachgedacht, dass vielleicht nur ein kleiner Teil von damals dem Profifußball professionell erhalten bleiben wollte? Du scherst aber alle über einen Kamm. Wo wären wir heute in der Berufswelt, wenn sich z. B. die Babybommer in den vergangenen 20 Jahren (die mit Abstand schnellsten aufgrund des Internets und der Globalisierung) nicht angepasst hätten? Würde sie noch immer faxen und Briefe schreiben? Deine Denke ist mir hier einfach zu eindimensional.

Also in der Arbeitswelt, in der ich lebe, waren diejenigen, die nicht mit der Zeit gegangen sind, irgendwann auf dem Abstellgleis. Diejenigen Älteren, die mit der Zeit gegangen sind, sind geblieben. Und ich sehe bei Lothar Matthäus jetzt nicht unbedingt Anzeichen dafür, dass er es geschafft hat im Fußball mit der Zeit zu gehen. Er hat sich gerne und oft als Trainer ins Gespräch gebracht - letztendlich hat es nicht zu einem einzigen Engagement in einer Liga aus der ersten Reihe zu bekommen. Er ist also schon wirklich lange nicht mehr "Mitten im Geschehen", sondern nur noch außen vor, Netzwerk hin oder her. Verantwortung hat ihm schon seit langem keiner mehr übertragen. Daher sehe ich nicht, dass er über eine besondere Qualifikatin verfügt, um heutige Mannschaften tiefergehend zu analysieren. So wie die Führungskräfte vom alten Schlag in meinem Unternehmen eben auch im Prinzip keine Ahnung haben, wie aktuelle Teams funktionieren. Warum denkst Du, dass er das gut beurteilen kann?


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