Willkommen im BVB-Forum

Hintergrund: Üblicher Medizincheck sieht keine Krebsdiagnostik vor (BVB)

Habakuk, OWL, Dienstag, 19.07.2022, 16:21 (vor 1509 Tagen) @ Newsteam

In dem Artikel geht es um die Lizensierungsordnung der DFL. Ich zitier mal aus dem Test:

"Für die Erfüllung der personellen und administrativen Kriterien ist es erforderlich, dass der Bewerber sich verpflichtet, jährlich zu Beginn des Spieljahres und bei Transfers während eines Spieljahres für die Restlaufzeit der Saison die Sporttauglichkeit sämtlicher auf der Spielberechtigungsliste aufgeführten Spieler nach einer vorgeschriebenen ärztlichen Untersuchung auf orthopädischem und kardiologisch-internistischem Gebiet nachzuweisen, wobei der Nachweis der Sporttauglichkeit vom Bewerber, vom beauftragten Arzt und vom Spieler gemeinsam zu unterzeichnen ist."

Für die DFL ist ja in erster Linie wichtig, dass der Spieler sporttauglich ist, also dass er keine Krankheiten oder Verletzungen hat, die ihn bei Ausführung seines Berufes gefährden würden. Ein bösartiger Tumor in einem frühen Stadium ist zwar eine schwerwiegende Erkrankung, es besteht aber zumeist keine zusätzliche Gefahr, wenn jemand damit Fußball spielt.

Für den Verein hingegen dürften bei der Untersuchung aber auch noch weitere Kriterien eine Rolle spielen, da er für den Spieler eine große Summe an Ablöse und Gehalt zahlt. Bei der Blutuntersuchung wird natürlich schon mehr als ein Blutbild und die Elektrolyte bestimmt werden. Aber wo hört die sinnvolle Diagnostik auf? Welche Teile des Körpers lässt man routinemäßig durchs MRT laufen? Die Untersuchungen kosten ja wirklich nur ein paar Kröten im Vergleich zu den Ausgaben, die der Verein sonst so hat.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: