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DK Preise - wie kommt man auf 3,1%? (BVB)

markus, Donnerstag, 09.06.2022, 11:38 (vor 1550 Tagen) @ Sascha

Letztendlich sind 11% Aufschlag im Vergleich zur letzten Dauerkarte von vor Corona auch noch im Normalbereich. Denn da liegen drei Jahre dazwischen (19/20 war die letzte, die aktuelle ist 22/23).

Ich fürchte eher schlimmes für nächstes Jahr. Offenbar hat man sich in diesem Jahr an die offizielle Inflationsrate von 2021 orientiert. Die lag bei exakt 3,1%. Wenn dann nächstes Jahr die diesjährige Inflationsrate draufgeschlagen wird (momentan sind wir bei 7,9%), wäre dass schon ein ziemlich heftiger Sprung innerhalb nur eines Jahres.


Das wäre auch ziemlich ungerechtfertigt, weil man Preiserhöhungen auf Lebensmittel konkret auf Preise an den Ständen umschlagen kann und Strom noch fast komplett aus der Eigenerzeugung bezieht.


Höhere Instandhaltungskosten und der deutlich höhere Mindestlohn für die Ordner sind dann vielleicht die Preistreiber.


Wir zahlen unserem kickenden Personal 150 Millionen pro Jahr. Spitzenkicker bekommen Gehaltserhöhungen von mehreren Millionen - und dann soll ein höherer Mindestlohn für Ordner ein "Preistreiber" sein? Das fällt doch überhaupt nicht ins Gewicht.

Ja gut, das wäre dann ein Argument dafür, nie wieder die Preise zu erhöhen. Die Süd Dauerkarte wieder für 130 Euro wäre schön. Eine gewisse Preissteigerung wird man wohl hinnehmen müssen. Ich bin ja froh, dass es „nur“ die ganz normale Inflation ist, zumindest solange sie bei normalen 1-2% liegt. Problematisch sind halt jetzt die höheren Inflationsraten.

Wenn man die Lohnsteigerungen der Spieler als Grundlage nehmen würde, oder gar das nehmen würde was der Markt hergibt, wäre das für uns wohl deutlich bescheidener.


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