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Viele Köche sorgen nicht unbedingt für einen besseren Brei (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 03.03.2022, 10:31 (vor 1661 Tagen) @ Sascha

Ist jedenfalls in Bezug auf unsere Entscheidungsfinder im sportlichen Bereich schon seit längerem meine Meinung und habe ich hier auch bereits vertreten.

Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens der Trainer mittlerweile bei der wöchentlichen Bewertungsrunde (falls es die noch geben sollte) über seine eigene Arbeit mitreden darf. „Wir müssen draußen bleiben“ - Schilder soll es nicht nur für Hunde geben… ;-)

Schaut man sich erfolgreiche kleinere Clubs in der 2. Bundesliga und der Bundesliga an, dann ist es fast immer ein Triumvirat aus Trainer, Sportdirektot und Clubboss, das sich in sportlichen Dingen abstimmt und entscheidet. Und in diversen größeren Clubs ist das nicht viel anders. So auch beim BVB seinerzeit mit Klopp, Zorc und Watzke.

Die Situation mit Kehl als Nachfolger für Zorc ist sicherlich eine besondere, aber alle anderen sollten Zuarbeiter sein, mehr nicht.

Und Sammer in seiner Funktion als strategischer Berater der Geschäftsführung - nun ja. Irgendeinen USP muss man als Club wohl haben, um von allen anderen Clubs im deutschen Profifußball unterscheidbar zu sein. Außer vielleicht von Hannover 96, wo Dieter Schatzschneider der Chauffeur und persönliche Berater in Fußballfragen von Martin Kind ist.

Wenn nun zum wiederholten Male von einem Umbruch im Kader die Rede ist, dann sollte man vielleicht auch in der sportlichen Leitung hinsichtlich eines solchen Umbruchs konsequent sein. Zorc geht, Kehl kommt. Watzke bleibt. Soweit für mich nachvollziehbar. Alles andere nicht.


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