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Das Problem ist vor allem, dass Watzke bei sportlichen Entscheidungen mitquatscht (BVB)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 03.03.2022, 09:49 (vor 1661 Tagen) @ Kutte92

Ich verstehe es nicht wirklich, warum man mit Sammer als Berater verlängert, wenn man gleichzeitig anscheinend der Meinung ist, dass der Kader mittlerweile total verkorkst ist. Klingt mir nicht nach einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.

Mittlerweile glaube ich sogar, dass es ein Hauptproblem ist, dass zu viele Leute hier strategisch mitreden. Watzke als CEO, Zorc als Noch-Sportdirektor und Vereinsikone, Sebastian Kehl als Nachfolger, deutscher Meister und Doublesieger, Terzic als Pokalsiegertrainer und beratend Sammer, der ebenfalls große sportliche Meriten hat. Das werden alles Charaktere sein, die von ihrem Fachwissen und der Richtigkeit ihrer Meinung überzeugt sind. Vielleicht hat man da einfach zuviele Häuptlinge versammelt und am Ende kommt dann eine Konsenssuppe raus, die von jedem Geschmack ein bisschen, aber keinen richtig hat.


Man kann das Hauptproblem wohl eher darauf reduzieren, dass Watzke bei sportlichen Entscheidungen überhaupt mitredet. Ich meine: Mit welcher Qualifikation eigentlich?

Wir sind ja hier nicht bei Rot-Weiß Erlinghausen. Watzke hat für mich null, aber wirklich null Fußballkompetenz. Aber ich bin mir sicher, dass er sich ziemlich geil fühlt, in dieser Runde mit Deutschen Meistern und Ex-Nationalspielern seine "sportliche Fachkompetenz" einfließen zu lassen.

Ich bin mir sehr sicher, dass Watzke durchaus Fußballkompetenz hat. Man wird kaum mehrere Jahre mit Klopp in enger Freundschaft verbringen, ohne tiefere Einblicke zu bekommen.

Ganz davon abgesehen ist es ziemlich weltfremd zu fordern, dass er als CEO sich aus dem Kerngeschäftsbereich heraushält und Untergebenen die Entscheidungshoheit über millionenschwere Investitionen überlässt.


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