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Perspektiven für junge Spieler (BVB)

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 05.01.2022, 11:19 (vor 1740 Tagen) @ Burgsmüller84

Welchem jungen Goalie möchtest Du die NR.2 schmackhaft machen?


Grundsätzlich halte ich gar nichts davon, dass bestimmte Positionen angeblich fest vergeben sein sollen in einem Kader, in dem man von jedem Leistung erwartet. Leistungsfördernd ist es, wenn jeder zu jeder Zeit Angst haben muss, dass ein anderer bessere Leistungen zeigt und man selbst dann zuschauen muss.

Kobel ist jetzt 24 und damit ist die Kadergestaltung auf der Position nur scheinbar schwierig, aber kann gar nicht unlösbar sein. Da wir nicht nur 2, sondern eher noch einige Torhüterpositionen mehr besetzen müssen, ist es auch nicht unattraktiv, zumal wir einem Perspektivspieler hinter Kobel auch immer Einsatzzeiten geben können in der 2. Mannschaft. Hitz' Alter als Backup ist quasi perfekt, hinter Kobel können wir einen weiteren Torhüter aufbauen, der ein paar Jährchen jünger ist, also < 20. Dass es der BVB quasi in den letzten beiden Jahrzehnten nicht geschafft hat, tatsächlich wirklich erstliga-starke Torhüter selbst auszubilden, sollte kein Hinderungsgrund sein, es weiter zu versuchen.

Fazit: ein junger Torhüter sollte sich bei uns auch gegen Kobel durchsetzen können, wenn er denn stark genug ist und die Ausbildung durch uns effektiver wird.

"Schmackhaft" sind wir wohl vor allem deshalb nicht, weil es bei uns in den vergangenen Jahren nicht so tolle Beispiele gelungener Ausbildung von Torleuten gab wie in Freiburg und Mainz.

Ich sag mal so....Bürki hat auch Bundesliganiveau, aber das reicht uns nicht.
Wir brauchen internationales Niveau.
Und ich glaube Du vergisst, dass es genau das Problem des "Aufbauens" ist, was eben so nicht funktioniert.
Macht Kobel hier einen auf Keeper der internationalen Klasse, inwiefern "lohnt" es sich nen jungen dahinter zu setzen?
Bzw. Wie lange hat der Bengel Bock drauf?
Ferner braucht der Einsatzzeiten. Sprich, ich hätte da jetzt keine Idee ob das so easy funktioniert, in der ersten auf der Bank und dann noch genug Spielzeit bei der zweiten zu sammeln.

Ich sehe das mit der Entwicklung halt deutlich schwieriger. Nen Spieler muss Fehler machen dürfen, ohne dass gleich alles in Panik verfällt

Und nochmal, ich nehme mal die Bayern.... Die haben es mit Kraft und Rensing versucht und sind schnell zu der Erkenntnis gekommen dass solides Niveau nicht reicht.
Genau das was uns hier vorgeworfen wird.

Entwickelt sich Kobel so weiter, welchen Grund siehst Du da nen dierekten Konkurrenten aufzubauen.
Das gibt es doch bei keiner Mannschaft auf der Welt (OK, PSG hats jetzt wohl irgendwie gemacht, aber da liest man auch regelmäßig wie unzufrieden Navas und Donnarumma sind).

Ich sehe da (so lange Kobel so weiter macht) absolut keinen Handlungsbedarf.


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