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Perspektiven für junge Spieler (BVB)

Burgsmüller84, Mittwoch, 05.01.2022, 10:50 (vor 1739 Tagen) @ bambam191279

Welchem jungen Goalie möchtest Du die NR.2 schmackhaft machen?

Grundsätzlich halte ich gar nichts davon, dass bestimmte Positionen angeblich fest vergeben sein sollen in einem Kader, in dem man von jedem Leistung erwartet. Leistungsfördernd ist es, wenn jeder zu jeder Zeit Angst haben muss, dass ein anderer bessere Leistungen zeigt und man selbst dann zuschauen muss.

Kobel ist jetzt 24 und damit ist die Kadergestaltung auf der Position nur scheinbar schwierig, aber kann gar nicht unlösbar sein. Da wir nicht nur 2, sondern eher noch einige Torhüterpositionen mehr besetzen müssen, ist es auch nicht unattraktiv, zumal wir einem Perspektivspieler hinter Kobel auch immer Einsatzzeiten geben können in der 2. Mannschaft. Hitz' Alter als Backup ist quasi perfekt, hinter Kobel können wir einen weiteren Torhüter aufbauen, der ein paar Jährchen jünger ist, also < 20. Dass es der BVB quasi in den letzten beiden Jahrzehnten nicht geschafft hat, tatsächlich wirklich erstliga-starke Torhüter selbst auszubilden, sollte kein Hinderungsgrund sein, es weiter zu versuchen.

Fazit: ein junger Torhüter sollte sich bei uns auch gegen Kobel durchsetzen können, wenn er denn stark genug ist und die Ausbildung durch uns effektiver wird.

"Schmackhaft" sind wir wohl vor allem deshalb nicht, weil es bei uns in den vergangenen Jahren nicht so tolle Beispiele gelungener Ausbildung von Torleuten gab wie in Freiburg und Mainz.


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