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Ein Verkaufsprofi, könnte man meinen… (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 17.12.2021, 21:35 (vor 1765 Tagen) @ CHS

Das ist die absolute Minimalanforderung an unsere Spieler: sie sollten gute Fußballer sein (woran andere Mitglieder unseres Kaders aber nun schon längere Zeit scheitern). Was wir aber brauchen, sind Fußballer, die überdurchschnittlich abliefern können. Da habe ich in den vergangenen Jahren von Zagadou zu wenig gesehen, was zur Überzeugung führen müsste, dass er dieses Niveau tatsächlich erreichen kann. In meinen Augen ist er viel zu behäbig, sowohl in seinen Bewegungen als auch in seinen Gedanken. Er hat kein eindeutiges Stärke-Attribut, mit dem er manches andere verdecken könnte (wie zB besondere Kopfballstärke). Fazit: es existiert bisher kein guter Grund, seinen Vertrag zu verlängern.


So heute bei der PK: Marco Rose über Dan-Axel Zagadou: „Ich würde es sehr begrüßen, wenn Daxo sich dafür entscheidet, weiter bei Borussia Dortmund zu bleiben. Er ist ein junger, hervorragender Innenverteidiger mit sehr guten Anlagen. Er ist physisch stark, hat viel Tempo, hat einen guten linken Fuß. Ich wünsche ihm in erster Linie, dass er gesund bleibt. Wenn er sich gut entwickelt, kann er uns wirklich weiterhelfen. Ich sehe ihn als sehr wichtigen Bestandteil unserer Mannschaft. Hinten links sehe ich ihn nicht. Er braucht Winkel, um zu spielen.“

Gruß

CHS

Besser kann man einen Spieler nicht anpreisen.

Ansonsten hat Rose in meinen Augen recht.

Der Knackpunkt ist Zagadous Verletzungsanfälligkeit.

Habe gerade gelesen, dass Holger Badstuber und der FC Luzern den (nur für diese Saison geltenden) Vertrag aufgelöst haben. Badstuber spricht nun von der MLS.

Ein Spieler, der durch eine regelrechte Verletzungskette vom Topspieler beim Topclub zum Flopspieler bei Flopclubs geworden ist. Badstubers Physis und die Zagadous sind durchaus unterschiedlich, weisen allerdings auch Ähnlichkeiten auf. Da muss schon einiges an Körpermasse über den Platz gewuchtet werden. So wie es bei Boris Becker im Tennis der Fall war. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass es immer wieder zu Verletzungen kommt. Bei Zagadou muss es sich selbstverständlich nicht so entwickeln wie bei Zagadou. Aber die Clubführung muss sich darüber im Klaren sein, wie es sich entwickeln könnte. Und das muss sie berücksichtigen, wenn es um die Planung des Kaders geht.


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