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5 Fehlurteile von VAR, Zwayer und Drees beim Top-Spiel, Teil 2 (BVB)

Bembele, Münster, Mittwoch, 08.12.2021, 15:06 (vor 1782 Tagen) @ Bembele

4. Die Reus-Szene in der 53. Minute.

Dass es sich hier um eine klare Elfmetersituation handelt, steht außer Frage. Das für Reus so nicht erwartbare, weil auch dumme/allzu plumpe Stoßen von hinten im vollen Lauf allein reicht völlig aus in der Beurteilung (auch seine Art des Fallens, da ist diesmal nichts Schwalbenverdächtiges dabei, was bei Reus ansonsten mitunter schon mal so aussehen kann), noch dazu der dabei eindeutige Fußkontakt von der Seite, der sowohl Zwayer als auch Drees (und vermutlich auch dem VAR) entgangen ist.

Bezeichnend für die Unkenntnis der sportlichen Bewegungsabläufe auch bei Drees ist seine verniedlichende Einschätzung nur „ein leichtes Schieben durch den Münchner Spieler‘ gesehen hat. Bei einem Spieler, der im vollen Sprint ist reicht oft schon ein kleiner Kontakt, um ihn aus der Balance zu bringen. Hier aber war es ein deutliches Stoßen!
Unabhängig davon, ob Haaland davor im Abseits gewesen ist oder nicht (das ist ungeklärt, denn die kalibrierte Linie wurde nicht gezogen und hängt außerdem auch davon ab, wo ich den Abspielpunkt festlege, da ist eine Fehlerspanne von 5-10 cm die Regel), hätte sich der VAR melden müssen, um auch das erst einmal festzustellen. Auch hier läuft das Argument von Zwayer und Drees ins Leere.

5. Überraschung: Der nicht ganz reguläre 1:1 Ausgleich durch Lewandowski in der 9. Minute;
Bei dem Kampf/Laufduell um den Ball zwischen Müller und Hummels (nach dessen Fehlpass) verschafft sich Müller mit dem Ellenbogen in Hummels Gesicht einen klaren Vorteil, ganz deutlich zu sehen von der Hintertor-Kamera (vgl. auch das eindeutige Foto im Montags-Kicker, Seite 24). So etwas wird heutzutage mindestens zu 50 % gepfiffen (wenn gesehen), zu 90 %, wenn der Spieler schreit, sich fallen läßt und sein Gesicht in den Händen vergräbt (so, wie gestern der Madriser Gegenspieler von Wendell/Porto, so dass der ehemalige Leverkusener Rot erhielt, obwohl er nicht mehr gemacht hat als Müller vor dem 1:1 gegen Hummels).
Aber da es hier beim Topspiel um eine Entwicklung zum Tor geht und Zwayer das von hinten nicht wahrnehmen konnte, hätte sich der VAR einschalten können.

Gesamt-Fazit: 5 Entscheidungen, alle gegen den BVB. Im Hummelshandspiel meldet sich der VAR, obwohl nicht nötig, weil Zwayer es richtig beurteilt hatte; bei Haaland, Davies und Reus hätte sich der VAR melden müssen bzw. bei Reus hätte man auch ohne VAR schon auf Elfmeter entscheiden können/müssen. Beim 1:1 hätte sich der VAR melden können und wenn er das Standbild von Müllers Arm in Hummels Gesicht gesehen hätte, wäre seine Entscheidung vermutlich auch genauso ausgefallen wie sein Urteil zum Standbild der Handelfmeter-Entscheidung..


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