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Schiri-Boss mit Spitze gegen Gräfe (BVB)

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 08.12.2021, 14:07 (vor 1783 Tagen) @ Ulrich

"Felix Zwayer gab damals den entscheidenden Impuls für die Aufklärung des sogenannten Hoyzer-Skandals“.
Damit hat er beim DFB "Zeugenschutz" bis zum Lebensende. Kann eigentlich pfeifen wie er will.
https://www.sport1.de/news/internationaler-fussball/2021/12/frohlich-verteidigt-zwayer-entscheidend-fur-aufklarung


Fröhlich war bereits damals Teil des Problems. Und er ist es noch heute.

Ich will noch mal den damaligen Sachverhalt beleuchten. Zwayer hat damals Geld bekommen. Vor einem Spiel, mit der Anweisung, nachteilhafte Entscheidungen gegen eine der Mannschaften (Wuppertaler SV) nicht zu treffen. Er hat das Geld angenommen, man spricht von 300 Euro, der verurteile Wettbetrüger Ante wiederholte die Vorwürfe von Hoyzer gegenüber Zwayer 2010 noch einmal und sprach von 500 Euro. Die Tatsache , dass Zwayer das Geld angenommen hat und dann in dem diesbezüglichen Spiel als Linienrichter fungiert hat, ist ausreichend, um in seinem Fall die aktive Beteiligung an einer Spielmanipulation festzustellen. Mir geht es dabei nicht um eine Strafbarkeit im Sinne des Strafgesetzes, sondern um Regeln, die normalerweise in jedem größeren Sportverband definiert sind. In dem Fall geht es gar nicht darum, ob es zu glasklaren Fehlentscheidungen durch Zwayer gekommen ist. Der DFB versuchte damals in seiner Urteilsbegründung eine falsche Fährte zu legen. Man hätte Zwayer keine Manipulation nachweisen können. Und das ist natürlich Quatsch, eine Nebelkerze. Jede Entscheidung Zwayers in diesem Spiel war eine manipulierte Entscheidung, weil sie von ihm in einem aus psychologischer Sicht manipulierten Zustand getroffen wurde. Somit wurden seine Entscheidungen beeinflusst und er hat diese Beeinflussung willentlich zugelassen. Möglicherweise gab es keine glasklaren Fehlentscheidungen, aber in jedem Spiel gibt es 50/50 Entscheidungen. Auch für den Linienrichter. Unter dem Eindruck des angebotenen und angenommenen Geldes war jede einzelne Entscheidung Zwayers eine korrumpierte Entscheidung - auch wenn sie für sich genommen aus regeltechnischer nicht angreifbar gewesen sein mag. Solche nicht legitimen und extrinsischen Einflüsse - also z.B. finanzielle Anreize, Druck von Funktionären -sorgen für den Verlust der notwendigen Unvoreingenommenheit. Zwayer hätte bis zu dem Moment, wo dass Spiel angepfiffen wurde, sauber aus der Sache rauskommen können. In dem Augenblick, wo das Spiel begann, wurde er unwiderruflich zum Komplizen.


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