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Fast 30 Jahre Dauerkarte...nur Chaos (BVB)

ram1966, Dortmund, Dienstag, 16.11.2021, 11:48 (vor 1804 Tagen) @ Phil

Ich habe meine erste Dauerkarte auch seit über 30 Jahren.Die Zweite seit bald 25 Jahren.

Mal ab davon, dass allein der Besitz dieser Dauerkarten über eine so lange Zeit ein großes Privileg ist, welches einem sehr viele großartige Momente live im Stadion ermöglichte - und zwar immer garantiert - hat man in all den Jahren halt im Vergelich ja wirklich Unsummen an Geld gespart.

Da kostet dann halt ein CL Halbfinale mal nur 20 Euro oder so (ich kann mich nicht mehr genau erinnern an die Preise, aber sie waren ja immer ein gutes Stück weg von dem, was andere allein an Tagespreisen zu zahlen hatten).

Sicherlich hat man dafür auch was gegeben. Dem BVB eine planbare und sichere Einnahme, eben auch für ein Spiel gegen die Stuttgarter Kickers oder den SC Paderborn (nix gegen diese Klubs) an einem kalten Mittwochabend im November.

Nimmt man nun die Pandemie als isolierten Zeitraum, kann man aber doch auch nur festhalten, dass fast alles immer kulant und im Sinne der Kartenbesitzer geregelt wurde. Weder hat man alternativlos jemanden zu etwas gezwungen, noch hat man auf Verdacht einfach mal z.B. die Dauerkarten im Sommer verkauft.

Auch beim Bezug von Karten hat man aus meiner Sicht immer darauf geachtet, durchaus auch im Eigeninteresse, dass Fanclubs, Dauerkarteninhaber und Mitglieder eben einen Vorteil haben.

MFG
Phil

Ich erwähne hier auch gerne mal in dem Zusammenhang, dass es eine "Gelbe Wand" gibt, die wohl weltweit ihresgleichen sucht mit rd. 26.500 Stehplätzen, die wirtschaftlich betrachtet für einen Verein wie den BVB einen ziemlichen Einnahmeverlust an Eintrittsgeldern bedeuten, auch wenn es natürlich zu einem erheblichen Werbewert geführt hat daran festzuhalten. Die Zeiten ändern sich, ich selbst habe mich auch geändert. Es kann nicht immer alles nur romantisch betrachtet werden und der finanzielle Aspekt ist nun mal auch ein ganz erheblicher, zumal das Geschrei ebenfalls ziemlich groß wäre, wenn wir irgendwo im Niemandsland der Tabelle verschwinden würden, weil das Geld eben nicht mehr den Einfluss auf entsprechende Transfers hätte.

Ein Stück weit verspüre ich Dankbarkeit, für all die Dinge, die ich als Borusse erleben durfte. Wahnsinn, was da alles zusammen gekommen ist. Sogar Freuden- und auch Sorgentränen sind geflossen. Und jetzt bin ich gerne auch bereit, dem Verein etwas zurückzugeben.


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