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Du nennst es Angebot - aber ist es wirklich eins? (BVB)

José, Dortmund, Montag, 15.11.2021, 21:33 (vor 1805 Tagen) @ stfn84

Wie definierst Du denn einen sicheren Stadionbesuch? Du kannst auch bei einer Inzidenz von 20 im Stadion (oder auf dem Weg dorthin) auf einen Corona-Infizierten treffen bei dem Du Dich ansteckst. Die Sicherheit sich beim Stadionbesuch nicht mit Corona zu infizieren ist zu keinem Zeitpunkt gegeben und kann selbstverständlich nicht von Borussia Dortmund übernommen werden.

Du hältst den Zeitpunkt also für clever/vertretbar/sinnvoll? Ich halte ihn aktuell für deutlich unsicherer als vor 2,4,8 oder 12 Wochen. Er wird in 2 und 4 Wochen wohlmöglich nochmals unsicherer sein.

Die vom BVB angeleierten Maßnahmen das Risiko auf eine Infektion zu reduzieren sind größtenteils vorhanden und wurden immer wieder auf die aktuelle Situation angepasst.

Und nun, da die Inzidenzen explodieren, hat man Angst, dass dies nichts bringt und wieder weniger geht - und versucht, das bestmöglich zu monetarisieren. Wie gesagt, verständlich. Fan davon muss man aber nicht sein.

Unabhängig davon, dass der BVB auch vor der Pandemie wirtschaftliche Interessen hatte, sehe ich nun nicht, dass einem der Arsch auf Grundeis ginge und die armen Sitzplatz-DKler dafür büßen müssen.

Büßen muss niemand. Am Ende läuft der BVB sogar Gefahr, weniger zu verdienen. Allein der Versuch zeigt aber, dass man doch recht deutlich hinter dem kurzfristigen Geld herrennt. Da darf man sich schon fragen warum: Notwendigkeit oder einfach wenig clever?

Du hast als Sitzplatz-DKler in der aktuellen Situation eine sehr hohe Chance auf ein Ticket, selbst wenn Du die 100%-Sicherheitsvariante (ich buche meine DK, weil jeder Sitzplatz belegt werden darf) nicht wählst.

Und genau darum geht es. In der aktuellen Situation mag das sein. Im Frühling nicht. Und das weiß der BVB und nutzt das, um in Anbetracht explodierender Zahlen ein leeres Stadion zu monetarisieren.


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