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Rashford auf Twitter (Fußball und Sport allgemein)

micha87, bei Berlin, Dienstag, 13.07.2021, 02:08 (vor 1650 Tagen) @ Schnippelbohne

Definitiv und die Auswüchse was die Kommentare angeht passieren ja nicht plötzlich ohne Grund. Im UK haben sie nicht erst seit der UKIP ein richtiges Problem mit Rassismus in der Gesellschaft, einige können wohl immer noch nicht glauben das sie keine Kolonialmacht mehr sind. In Wembley wurde dann ebenfalls eine seltsame Form von "Gastfreundschaft" praktiziert, in Form von pfiffen gegen die Nationalhymne anderer Länder sowie Gewalt gegenüber anderen Fans. Selbst Southgate war mit seiner Weltkriegssaga als Motivation deutlich drüber. Da wundert es doch nur wenig, dass sich die weiße, britische Mehrheitsgesellschaft mitunter genau dazu berufen fühlt sich so zu äußern in den sozialen Medien.

Priti Patel (Innenministerin) meinte Wochen zuvor in Bezug auf das Knien der Spieler, es sei eine politische Geste und ob die Fans jene Spieler auspfeifen ist deren freie Wahl. Nun ist sie plötzlich schockiert ob der Reaktionen der Fans in den sozialen Medien, dabei geht ihr das Engagement dagegen am Arsch vorbei. Haltung zeigen ist eben keine freie Entscheidung, sondern eine demokratische Verpflichtung für die Patel sogar noch gut bezahlt wird.

Natalie Elphicke (Tory MP for Dover and Deal) hat sich sogar dazu hinreißen lassen zu sagen, Rashford hätte sich Mal besser Mal auf Fußball spielen konzentriert statt Politiker zu spielen. Sie spielt damit auf das Engagement von Rashford an, der sich für Schulessen einsetzt und damit auch Johnson erheblich unter Druck gesetzt hat. Es ist ein Armutszeugnis, welches Teile der engl. Politik & Fans abgeben.

Ich war damals traurig als England die WM 2018 nicht bekommen hat, mit Blick auf die Euro 2020 hat sich eher gezeigt sie wären womöglich auch vor 3 Jahren nicht der würdige Gastgeber gewesen den man sich wünscht. Der Brexit hat bei einigen wohl Ressentiments noch verstärkt und man wähnt sich auf den richtigen Weg, mit Blick auf die jüngsten Ereignisse und deren Haltung zur Pandemie läuft da gerade allerdings vieles nicht richtig.

In 2030 möchten sie dann endlich Mal wieder dran sein mit einer WM. Natürlich wären sie Mal wieder an der Reihe, an ihren Qualitäten als Gastgeber sollten sie dann auf jeden Fall erheblich arbeiten.

theguardian.com/uk-news/2021/jul/12/tory-mp-sorry-jibe-marcus-rashford-euros-penalty-miss

reuters.com/article/uk-soccer-worldcup-britain-johnson/uk-ireland-have-very-good-case-to-host-world-cup-says-johnson-idUKKBN2EI1UX


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