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Das Interesse am Frauenfußball wird auch mit dem BVB nicht steigen (BVB)

Litze, Donnerstag, 10.09.2020, 18:52 (vor 2219 Tagen) @ CHS

Viele haben ja die Hoffnung, dass durch die Teilnahme des BVB das Interesse am Frauenfußball steigen wird. Ich glaube, es wird sich am medialen Interesse nichts ändern.

Frauenfußball ist eine Randsportart unter den Randsportarten. Das hört sich hart an, ist aber leider so.

Medial findet er kaum Beachtung, obwohl in der 1. Frauenbundesliga Vereine wie Werder Bremen, SC Freiburg, Wolfsburg, Bayer Leverkusen, 1. FC Köln und sogar der große FC Bayern München spielen.

Ob sich das ändert, nur weil in vielleicht zehn Jahren auch die schwarzgelben Farben in der Bundesliga vertreten sind, bezweifel ich. Neben dem Männerfußball ist einfach nur sehr wenig Platz, der bereits von Handball, Basketball, Volleyball, Leichtathletik, Wintersport, etc. gefüllt werden will.

In der Saison 2019/2020 besuchten bis zu Beginn der Corona-Krise durchschnittlich 912 Zuschauer ein Spiel der Frauen-Fußballbundesliga. Der große FC Bayern München kam in der letzten Saison kein einziges Mal über 1.000 Zuschauer.

Der Frauenfußball - so bitter das ist - wird auch mit dem BVB etwas für Liebhaber bleiben.

Ich glaube, er hat eher eine Chance in Städten, die nicht vom Männerfußball dominiert werden. Hier wird zumindest die Lokale-Presse größer berichten, was auch dazu führt, dass das Interesse in diesen Regionen steigen wird.

Die Ruhrnachrichten werden über die Spiele der Frauenmannschaft sicherlich nur als Randnotiz berichten. Auf der Homepage der Potsdamer Neusten Nachrichten ist in der Rubrik Sport ein Bericht über den Sieg von Turbine gegen Hoffenheim der Aufmacher.

SGG Litze


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