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Sport1: Warum der BVB Hakimi ziehen lässt (BVB)

Nike79, Samstag, 27.06.2020, 11:49 (vor 2288 Tagen) @ Chappi1991

Kann er, wenn er Kredit aufnimmt. Was man ausgeschlossen hat. Kann er nicht aus operativen Mitteln oder ohne Verkäufe. So einfach ist das.


Wie viel könnte man denn in etwa aus dem operativen Geschäft bestreiten? Bei Bellingham geisterten ja so ca. 20 Millionen durch die Medien; sind die drin, oder müßten wir auch da erst verkaufen/Kredite aufnehmen?


Im Grunde kann man nichts ausgeben, wenn man nicht einnimmt. Man hat sich vor ein paar Jahren so aufgetellt, dass man das operativ erwirtschaftete Geld komplett in den Kader steckt. Und Neueinkäufe aus den Abgängen finanziert, die es unweigerlich immer wieder gibt.

Dass heißt aber nicht, dass man einen Spieler wie Bellingham sausen lässt, weil man noch niemanden verkauft hat. Es geht ja nur darum, dass man auf längere Zeit gesehen, nicht mehr Geld für Transfers (inklusive Nebenkosten) ausgeben kann, als man einnimmt. 20 Millionen sind bei 500 Millionen Umsatz zwei Wochen. Das ist eine Summe, die man immer frei bekommt. Der BVB hat ja generell im Schitt (zu den Stichtagen jedenfalls) 35 Millionen Cash liegen. Insgesamt ist die finanzielle Situation, dass es kein Risiko ist, wenn man Einkäufe macht, bevor man sie durch Abgänge wieder refinanziert. Und der BVB wird den einen oder anderen überzähligen Spieler sicher verkaufen können.

Zudem wird in der neuen Saison eh ein großer Batzen Geld frei. 1&1 und Puma bringen zusätzliche Geld, Lagardere spart Geld ein. Da werden operativ wohl frische 40 Millionen da sein. Die sind ja noch nicht verplant. Das würde also auch operative Mittel für Transfers frei machen, solange das noch nicht in den Personaletat fließt. (Coronabedingt gibt es natürlich auch Mindereinnahmen.)

Immer wieder sehr aufschlussreich wie du die Finanzen und Bilanzen beim BVB (und manchmal bei den Blauen) analysierst.


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