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Gespannt auf die Aufstellung gegen F95 (BVB)

Will Kane @, Saarbrücken, Dienstag, 03. Dezember 2019, 18:14 (vor 57 Tagen) @ Arel

Jetzt hast du dich aber recht kryptisch ausgedrückt. ;) Wie würdest du eine ausreichende Konterabsicherung gegen die Fortuna am ehesten gewährleistet sehen?

Dann versuche ich einmal, weniger kryptisch und dafür konkreter zu werden...;-)

Was die Fortuna angeht, so schaue ich mir deren Spiele so selten an, dass ich die spezifischen, typischen Mechanismen der Konter der Fortuna nicht wirklich kenne. Dennoch gelten für ein Spiel gegen die Düsseldorfer die gleichen grundsätzlichen Punkte wie gegen andere Teams.

Bei typischen Kontern stehen zumeist die Laufduelle zwischen Angreifer und Abwehrspieler im Fokus, eventuell noch der lange Ball/entscheidende Pass auf den Angreifer. Hinsichtlich der abwehrenden Mannschaft wird häufig nur auf die letzte Reihe in Höhe der Mittellinie geachtet, wie sie positioniert ist, wer dort postiert ist. Maximal noch, wie die Abstimmung der Innenverteidiger (die meistens dort stehen) mit den Außenverteidigern ist. Was aber nur sehr selten thematisiert wird ist, wie es überhaupt zum entscheidenden Pass des Gegners kommen konnte. Ganz gleich, ob der Konter über die Flügel oder eher zentral vorgetragen wird.

‚Spiele werden in der Zentrale entschieden‘, heißt es immer so schön. Das ist auch nicht von der Hand zu weisen und gilt im übrigen auch für die allermeisten Kontersituationen. Denn die beste Konterabsicherung ist die Konterunterbindung.

Konter entstehen zumeist durch Ballverluste/Balleroberungen. Diese lassen sich auch bei der größten Ball- und Passicherheit nicht vermeiden. Ist der Ball beim Gegner, braucht der einen gut postierten Anspielpartner, um das eigene Spiel nach vorne zu tragen. Es sei denn, er schlägt selbst einen (meist langen) Ball/Pass auf einen in die gegnerische Hälfte startenden Mitspieler. Meistens geht der Ball aber mit einem, maximal zwei Pässen zu einem in der Regel zentral postierten Mitspieler, der fanden entscheidenden Pass spielt. Diese bzw. diese Mitspieler ist aber nur deshalb Anspielstation, weil er sich in einem Raum befindet bzw. sich dort hinein bewegt hat, der von der angreifenden Mannschaft nicht besetzt war. Der entscheidende Pass wir häufig aus der zentralen Position im Übergang vom Verteidigungs- zum Mitteldrittel geschlagen. Das ist genau der Raum, für den das zentrale/defensive Mittelfeld der angreifenden Mannschaft verantwortlich ist.

Bei Ballverlusten/drohenden Kontern müssen die Verantwortlichkeiten für die entsprechenden Räume klar geregelt sein. Das gilt insbesondere, wenn z.B. ein zentraler oder defensiver Mittelfeldspieler an der Offensivaktion beteiligt ist und nach vorne rückt. Es muss dann klar sein, welcher andere Spieler die Verantwortung für diesen Raum übernimmt. Ein Rhema der Abstimmung, an der es in der Umsetzung häufig hapert. Dabei ist es im übrigen auch relativ gleich, ob ich auf Ballverluste mit Gegenpressing reagiere oder nicht. Die Raumverantwortlichkeiten müssen immer geklärt sein.

Auch gegen die Fortuna. ;-)

 

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