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Kicker: Nach der Fast-Katastrophe: Favre fliegt mit nach Barcelona (BVB)

Ulrich, Samstag, 23.11.2019, 17:38 (vor 2475 Tagen) @ Alones

Man sollte übrigens mit der gleichen Startelf wie gegen Paderborn starten, bis auf den verletzten Alcácer, und die Truppe die 90 Minuten auf dem Platz lassen.

Als Ergebnis steht entweder, dass das eine (mehr oder weniger) mobile Charakterkloake ist, weil sie es besser können, oder die Spieler merken endgültig, wie weit die qualitative Selbsteinschätzung und die Realität auseinander liegen.


Also wenn die Spieler das nicht schon spätestens nach der Bayern-Klatsche selbst bemerkt haben, ist denen ohnehin nicht mehr zu helfen.

Das ist leider der Punkt. Union Berlin, Bayern München und jetzt Paderborn.

Zudem wäre es ungerecht gegenüber den Spielern, die sich im Training, etc. eventuell mehr einsetzen.

In den Spielen dieser Saison hatte ich gelegentlich den Eindruck, dass Spieler wir Akanji verunsichert wirkten. Mein Eindruck gestern Abend war aber, dass maximale Arroganz im Spiel war. Motto "Wir spielen am Mittwoch in der CL, und Ihr steigt am Ende der Saison wieder ab!".

So oder so gibt's eine heilsame Erkenntnis.


Es soll ja auch Leute geben, die geglaubt haben, dass bereits das Union-Spiel soetwas wie eine heilende Wirkung hatte. In der Zwischenzeit gab es dann sogar noch ein paar mehr Highlights. Mal ganz davon abgesehen, dass bereits die gesamte letzte Rückrunde schon so ein paar kritische Fragen aufgeworfen hat. Da frage ich mich schon, wie viele heilsame Erkenntnisse es noch braucht? So hart das klingt, aber ich befürchte, dass da nichts mehr zu retten ist. Es geht nur noch um Schadensbgrenzung. Irgendwie in die CL retten und dann mal weiterschauen.

Ich will jetzt nicht auf Dauer den Stab über sie brechen, aber was Schulz und Weigl gestern gezeigt haben, das qualifiziert in den nächsten Begegnungen maximal für die Ersatzbank.


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