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kicker am 28.05 | Favre, Transfers (BVB)

Sascha, Dortmund, Montag, 28.05.2018, 07:25 (vor 2988 Tagen) @ Eisen

Erst einmal danke, dass du dir mit der Zusammenfassung immer soviel Mühe machst. Super Service :-)


Ansonsten wird mir schlecht bei den Preisen. 25 Mio. € für Delaney, unglaublich. Ich finde den gut und würde es begrüßen ihn zu verpflichten, aber nicht zu den Konditionen. Dann soll erlieber zu Huddersfield oder Fulham wechseln, wenn die das zahlen. Auch 25 Mio. € für Abou Diallo. Ich muss zugeben, den kannte ich gar nicht, weil ich die Bundesliga und insbesondere Teams wie Mainz nicht mehr so intensiv verfolge wie früher.

Jetzt kosten schon mehr oder weniger unbeschriebene Talente Summen, die nahe an unseren Rekordtransfers sind. Der Fußball und ich, wir driften immer weiter auseinander.

Auf der anderen Seite hat Dembélé uns über 100 Mio. gebracht. Pulisic dürfte nicht für einen Betrag unter 50 Millionen zu haben sein und mit Sancho steht der nächste Abgang dieser Größenordnung in den Startlöchern. Für ganz junge Bengels, die fußballerisch eigentlich auch noch nichts erreicht haben. In dieser Relation passen dann wieder Summen von um die 20 Millionen für etablierte Bundesligaspieler, oder Nachwuchsspieler, die auf niedrigerer Stufe bereits den Sprung in die Profiliga gepackt haben.

Die Kleinen müssen auch sehen wo sie bleiben - vor allem wo die Großen Ihnen jetzt sogar die nachwachsende Generation wegfischen, um den großen Reibach selber zu machen. Warum kaufen denn momentan so viele Bundesligavereine 17-jährigen aus Europas U-Mannschaften, die eigentlich klassisch ins "Beuteschema" von Entwicklungsteams der Kategorie Mainz fallen? Weil sie darauf setzten, dass einer dieser Unter-eine-Millionen-Transfers so sitzt, dass er in zwei Jahren für 20, 40 oder 60 Millionen wechselt.

Dann muss man eben auch akzeptieren, dass Werder und Co. zusehen müssen wo sie bleiben und auf ihre Bestandsspieler noch eine Kelle aufschlagen. Es sind nicht Werder und Mainz, die die Preise versauen, sondern zuerst Vereine wie ManU, Liverpool, Barcelona und natürlich PSG. Und in der nächsten Riege kommen dann schon wir. Der Rest steht unten in der Nahrungskette und versucht nur, irgendwie weiter mitschwimmen zu können.


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