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Der BVB - 1. FC Köln - Analysethread (BVB)

elrond100, Ennepetal, Montag, 18.09.2017, 08:29 (vor 3042 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von elrond100, Montag, 18.09.2017, 08:38

Ich lasse jetzt mal das Damokles Schwert des Protestes raus, weil gestern ja noch 90 Minuten gespielt wurde und über die eine Szene jetzt schon sehr viel kam.

Ich finde, dass man der Mannschaft anmerkt, dass sie langsam etwas sicherer wird in dem System und mit der Art, wie es jetzt unter Bosz gespielt wird.

Der Hauptknackpunkt in den ersten Spielen und insbesondere noch in der Vorbereitung war und ist ja nun, dass bei hohen Ballbesitzzeiten offensiv das Spiel sehr breit angelegt ist und sich immer mal wieder das Bild ergibt, dass der BVB wie beim Handball um den Kreis herum den Ball zirkulieren lässt. In diesen Situationen wird es zu statisch und die Mannschaft findet zu wenige Möglichkeiten den Torabschluss zu erzwingen.

Mal abgesehen davon, dass ein 1:0 direkt zu Spielbeginn natürlich alles etwas einfacher werden lässt, sah das gestern wirklich schon um einiges besser aus. Mit Yarmolenko ist ein Spieler hinzu gekommen, der über seine Seite einfach brandgefährlich ist und solche statischen Situationen mit seinen Dribblings auflöst. Dazu wird Philipp immer mutiger und geht enorme Wege in der vordersten Reihe um in den Schnittstellen der Abwehrverbünde anspielbar zu sein.
Dahoud ist mit Beginn der zweiten Hälfte gestern sichtbar mutiger geworden. In Halbzeit eins spielte er fast nur zu beiden IVs, in Hälfte zwei dann deutlich vorwärtsgewandter und mit deutlich mehr überspielten Gegenspielern.

Meine Probleme habe ich immer wieder mit Castro. Aus meiner Sicht ist er offensiv, wenn wir so wenig Platz und Zeit haben zwischen zwei Ketten, einfach nicht stark genug am Ball und auch in seiner Entscheidungsfindung. Da fehlt auf hohem Niveau ein wenig die Genauigkeit in seinen Aktionen.

Toljan statt Zagadou hätte uns auch nochmal enorm verstärkt, denke ich.

Toprak hat gestern sehr gefallen. Wird in meinen Augen immer sicherer.

Insgesamt wurde gestern deutlich häufiger das Risiko gesucht als gegen Freiburg aus meiner Sicht und das ist dann entsprechend belohnt worden. Weiter so :-)

P.S.: Aus meiner Sicht hat Aki gestern übrigens eine schlechte Figur abgegeben. Das sind Situationen in denen man deutlich gelassener sein sollte als Geschäftsführer. Verständlich, dass ihn die Reaktion der Kölner ärgert, aber ein bisschen mehr Gelassenheit hätte ihm und damit auch dem Verein gut getan.


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