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Friedrich Küppersbusch wöchentlich (BVB)

Phil, Montag, 15.05.2017, 10:25 (vor 3156 Tagen) @ Schulten Manni

Aber ist es dann nicht für berechtigt, die Kontrollinstanzen im Verein kritisch zu hinterfragen?

Berechtigt? Es ist immer notwendig und ich für meinen kleinen Teil habe immer dafür gekämpft, dass dem so ist. Und deswegen all jenen auch größtes Lob gezollt, die im Rahmen der Fanabteilung, oder hier bei schwatzgelb.de oder halt als The Unity (und die anderen Ultras) oder als aktiver Fanklub bei den Fandeligiertenversammlungen, sich kritisch eingebracht haben.

Umso seltsamer wirkt es, dass man hier in den letzten Tagen mir oder schwatzgelb.de irgendwie unterstellte, wir seien unkritischer teil einer Propaganda. Dabei war z.B. Saschas Text zur Causa Tuchel schon sehr kritisch auch mit Watzke.

Und Sg.de war immer ein loser Verbund. Ich habe meine Meinung. Sascha hat sein. Klopfer wieder eine eigene. Und so weiter. Es gibt keinen Chefredakteur und schon gar nicht einen Herausgeber,.

Ich bin ja grundsätzlich bei dir, wenn du sagst, dass Entscheidungen auch immer das Risiko der Fehlentscheidung in sich tragen. Und natürlich kann man auch mal im Kollektiv daneben liegen. Ich vermute aber mal, dass bei der Entscheidungsfindung einer die Richtung vorgegeben hat.

Watzke ist der Chef Sport. Natürlich gibt er eine Richtung vor. Und kann auch Dinge über den Kopf vieler entscheiden. Ändert aber nichts daran, dass er eher nicht der herrschsüchtige Alleinherrscher ist.

Und vieles spricht dafür, dass es Watzke war. Und da frage ich mich halt. Wo sind da die Instanzen, die da wirklich als Korrektiv wirken wollen und können.

Bei einer Entscheidung wie jener, Mario Götze zu kaufen? Welche Instanzen sollten das denn sein? Er ist Geschäftsführer Sport und wollte ihn. Sein Sportdirektor auch.

Wo sind zumindest die Leute, die Watzke darauf hinweisen, dass es - jetzt mal alleine aufs Sportliche bezogen - Probleme geben könnte, sollte es sportlich nicht sicher für die erste Elf reichen (völlig unwahrscheinlich war das ja nie).

Zorc, Mislintat, Tuchel waren involviert.

Und selbst Fanvertreter haben sich zu sportlichen Aspekten äußern können/dürfen.

Dass es dann Konflikte mit dem Trainer (egal ob Tuchel, Blanc, Favre oder Wagner) vorgezeichnet sind? Und dass der Spruch mit dem Abbitte leisten evtl taktisch äußerst unklug ist und er damit niemandem eine Gefallen tut.

Trainer wollen immer viel. Pep wollte auch Neymar und nicht Götze.
Sie müssen aber am Ende immer wieder damit leben, dass sie nicht alles bekommen, was sie wollen. Und das vieles auch einfach kein Wunschkonzert ist.

Einzig in Madrid, Barcelona und Manchester (United und City) u ist es aktuell wohl so, dass man fast jeden Spieler den man will auch bekommt und jeden, den man unbedingt halten will, auch halten kann.

MFG
Phil


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