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USA - PARAGUAY: Alter Verwalter (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)

Alones, Samstag, 13.06.2026, 19:26 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ihr könnt mich ja gerne für ein Weichei halten oder die Pussialisierung des Profi-Fußballs bedauern, aber ich bleibe dabei. Trinkpausen im Fußball sind schon lange überfällig. Zumindest auf dem Niveau über das wir hier reden. Im Freizeitsport ist der Flüssigkeitsverlust bei weitem nicht so hoch, weil Freizeitsportler einfach nicht über das Training und die Ernährung verfügen ihren Körper dazu zu bringen.

Wir können uns ja gerne darauf verständigen, dass ich ein Boomer bin und du ein Weichei. ;)

So ganz verstehe ich aber trotzdem nicht, worauf du hinaus willst. Sport ohne Flüssigkeitsverlust geht halt nicht. Ansonsten wäre das wie Bumsen ohne Körperkontakt. Die Frage ist ja nur, wie viel Flüssigkeitsverlust über welchen Zeitraum vertretbar ist. Und da du den Spielern kaum einen Wassertank um den Rücken schnallen kannst, wird es halt eben zwangsläufig dazukommen, dass die Profis über 90 Minuten ein bisschen für ihr Geld schwitzen müssen. Die Zeiten von Günther Netzer-Standfußball sind jedenfalls vorbei. Und da vertrete ich ganz klar die Ansicht, dass solange keine Gefahr für Gesundheit und Leben besteht, dass man 30 Minuten netto ohne zusätzliche Trinkpause gegen den Ball treten kann. Alles, was man während des Spiels an Nährstoffen und Wasser ausscheidet, kann man mindestens vor und nach dem Spiel wieder locker ausgleichen. Und während des Spiels ist es halt ein Abnutzungskampf, bei dem es ohnehin mehr als Unterbrechungen gibt, um mal kurz einen Schluck zu trinken. Könnte es hier grundsätzlich leistungssteigernd sein, wenn es mehr Unterbrechungen geben würde? Vllt., vllt. aber auch nicht, da diese ganzen Unterbrechungen den Spielfluss nur noch mehr beeinträchtigen. Dementsprechend finde ich nicht, dass man hier zwingend etwas ändern müsste, solange die Bedingungen für beide Teams gleich sind.

PS: Ich glaube, du unterschätzt so ein bisschen den "Freizeitsport". Nur weil man für "seinen Sport" nicht bezahlt wird, heißt das noch lange nicht, dass man weniger hart als die Profis trainiert. Es hat halt nicht jeder die Genetik und das Talent, um beispielsweise ein Fußballprofi zu werden. Aber d.h. noch lange nicht, dass es nicht trotzdem genug Leute gibt, die nicht mindestens genauso hart trainieren. Und gerade das Trainingsprogramm von Fußballprofis finde ich ehrlich gesagt sogar ziemlich lasch. Wirklich hart sind da nur die vielen Reisen, aber das bisschen Training ist nun wahrlich keine große Sache.


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