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Sehr starke Saison (Spieltage)

odenwaelder09, Montag, 18.05.2026, 14:01 (vor 13 Stunden, 5 Minuten) @ markus

Es ist eigentlich recht einfach zu verstehen. Je größer der finanzielle Abstand zwischen zwei Vereinen ist, desto mehr Punkte Abstand sind zu erwarten.

Der Abstand nach oben (oder nach unten) ist irrelevant gegenüber der Erwartungshaltung der eigenen Punkteausbeute. Habe ich nie thematisiert.

Das hast du sehr wohl. Weiter oben hast du geschrieben, dass wir zweimal gegen die Bayern verlieren dürfen, aber insgesamt 73 Punkte holen sollten (nur nochmal zur Erinnerung: Bayern holt 79 im Schnitt). Die zwei Niederlagen gegen die Bayern sind ja bereits sechs Punkte weniger. Du erwartest also, dass wir gegen die anderen 16 Gegner genauso viele Punkte holen wie die Bayern.

(Ich mache jetzt eine Strichliste für jeden sinnlosen Bayern-Vergleich von dir)
Bayern #1

Was für eine aus den Haaren herbeigezogene Verdrehung! Ich rede die ganze Zeit von 70 Pkt, nicht von 73. Wenn wir heute 73 holen, dann wären nächstes Jahr 68 (Punkteschnitt von 2, was ich oft gesagt und absolut okay finde) auch zufriedenstellend und realistisch. Das wäre dann ein 70er Schnitt. Genauso könnten wir auch überperformen mit 78 Punkten (dann alle so: Super-BVB!), aber auch mal mit 62 Punkte und 4. Platz rauskommen. Das schließe ich ja nicht aus, wäre aber schlecht (die üblichen Mechanismen des Geschäfts würden greifen, Trainerdiskussion etc.). Da sind wir also bei "meinem" Schnitt 70. Das wären immer 10 Pkt. weniger als Bayern. Du verstehst wohl doch nichts von Durchschnitt, weil ein stetiger 10 Punkte Abstand ist beachtlich und hat nichts mit gleicher Ausbeute zu tun (die du aus der Luft gegriffen hast).
Und du glaubst es nicht, aber die 2 Spiele gegen die Bayern sind tatsächlich von großer Bedeutung, weil in der Maximalauslegung das eben 12 Pkt Differenz sind. Fangfrage für dich als Statistik-Fan: Wann haben wir denn in einer Saison gleich 2x gegen die Bayern gewonnen, und wer ist Meister geworden? Die Frage kann man zwei mal identisch beantworten. - Ist lange her und heute braucht es noch ein bisschen mehr als nur 2 Siege gegen die Bayern um Meister zu werden, weil die heutigen Bayern könnten (wenn sie wollen) dann trotzdem 80+ Pkt erreichen, behaupte ich fest.
Es ist aber immer noch total irrelevant welchen Schnitt die Bayern hinlegen. Es geht um unsere Erwartungshaltung. Die wird ja nicht retroperspektiv von einem Durchschnitt berechnet, sondern man hat einen Kader (der kostet) und vergleicht den mit anderen. Und da rechnet man auch nicht so: Wenn der Branchenprimus die Bayern 350m gleich doppelt zur Verfügung haben und x Punkte im Schnitt holen, dann quasi über Dreisatz - in Relation zu den Bayern - mit unserem halben Budget gegenüber den anderen die erwartbare Punktausbeute ausrechnen. Du arbeitest dich daran hoffnungslos ab.
Man spielt Spiel für Spiel (und der Gegner heißt sehr oft nicht Bayern) und erwartet einen Spielausgang. Daraus ergibt sich eine Erwartung von x Siegen, y Remis und z Niederlagen. Natürlich kann man nicht eine punktgenaue Bilanz im Voraus erwarten. Fußball ist komplex (Verletzungen, temporäre Verschiebung der Priorität auf CL oder DFB KO-Phase etc). In erster Linie steht natürlich der 2. Platz im Fokus und wenn der auch mit 67 Pkt. save ist, wenn alle so schlecht sind, dann auch okay, aber definitiv ist er nicht mit 62 save. Ich will nur sagen, als Vorgabe sollten mit dem Kader/Kosten vs. der Rest den Liga die 70 Pkt. angepeilt werden.

Und und und... ich gehe von ~200m, welcher in den Profibereich geht, bei uns aus


Schau doch in den Geschäftsbericht des BVB. ~200 Mio. ist der Aufwand für den gesamten Lizenzbereich, also inklusive Trainer, Physios, Sportdirektor. Capology umfasst hingegen nur die Spieler. Die Grundgehälter lagen laut Geschäftsbericht bei 122 Mio. im Geschäftsjahr 24/25. Capology weist 116 Mio. für dieses Jahr aus. Das passt im Groben schon ziemlich genau.


Im Geschäftsbericht sind 122m Grundgehälter + 26m Prämien. Es fehlen noch ~53m bis 201m. Was sagt capology dazu? - Nichts.


Weil es um die Gehälter der Spieler geht.

Mir, dir und den Spielern ist es egal wie eine Zahlung vom Arbeitgeber buchhalterisch genannt oder "getrickst" wird (Grundgehalt, Prämie, Bonus, Sonderdingsbums), sofern sie auf mein Konto landet. Fakt ist, die Zahlungen an die Spieler sind höher als 148m. Das habe ich ausreichend erklärt.

Darunter fallen weitere Vergütungen an Spieler, die nicht unter Grundgehalt und Prämien aufgeführt sind, wie z.B. das berühmte Signing fee, Treubonus, Bildrechte, Zahlungen an Berater (die auch mit Spieler geteilt werden), weitere Sonderzahlungen... Es sind also mindestens 148m plus x (aus 53) die du und ich nicht wissen, aber es kommt noch was dazu und es geht in Richtung 200.


Ein Spieler unterschreibt aber nicht deshalb beim BVB einen Vertrag, nur weil der Verein viel Geld anderweitig ausgibt. Entscheidend sind die Gehälter und die sind bei den Bayern mehr als doppelt so hoch.

Bayern #2

Aber jetzt kommt wahrscheinlich irgendein Vergleich mit den Bayern und 10 Jahre usw.


Ja, weil das nunmal der Branchenprimus und damit Gradmesser für die Spitze ist.

Bayern #3 haha :))


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