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Lena Cassel in Dopa: einfach skurril.... (Spieltage)

koom, Montag, 23.02.2026, 11:08 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 29 Min.) @ bambam191279

So ähnlich wie Du sehe ich das auch, wobei ich sogar dazu übergehe, dass viele Top-Teams mangels Alternativen auf den RV und LV Positionen mittlerweile sogar häufiger mit 3erkette hinten spielen.

Da stimme ich zu. Der klassische Aussenverteidiger ist vielleicht die anspruchvollste Rolle auf dem Platz. Im Idealfall willst du dort jemand haben, der im 1:1 kaum auszuspielen ist. Dazu die Bahn rauf und runter wetzt und vorne gute Flanken schlägt. Im Extremfall vielleicht noch einrückt und zum verkappten DM wird. Du willst also nen schnellen, laufstarken, spielmachenden Aussenverteidiger haben.

Wenn du so nen Spieler hast, dann stellst du den aber nicht hinten aussen auf, den stellst du dann ins Zentrum, weil du viele Bälle mit ihm machen willst. Weswegen Kimmich bspw. immer so vehement ins Zentrum will.

Ich denke auch, dass die Dreierkette auch deswegen wieder so populär wurde. Wenn man bspw. Tuchel bei Mainz verfolgt hat (IMO der Trainer, der die in der Moderne das erste mal wieder intensiv und klug verwendet hat), dann konnte man sämtliche Entwicklungsschritte sehen. Bis es ne richtige Dreierkette wurde, hat er im Aufbauspiel die Innenverteidiger EXTREM nach aussen gezogen (wo Aussenverteidiger eigentlich sind), zentral fiel der Sechser dazwischen, die eigentlichen Aussenverteidiger rückten weit vor als Aussenstürmer. Und das bei Mainz 05.

Auf der Basis, vor allem im Aufbauspiel, entwickelte sich dann vieles der Dreierkette weiter. Spöttisch wird die ja gern zur Fünferkette, aber als Fünferkette spielt die fast niemand so wirklich, zumindest nicht durchgängig.

Und ja, für den "Schienenspieler" wurde es dann einfacher, weil er praktisch ein Mittelfeldspieler an der Aussenlinie war. Viel Laufen, anspielbar sein, offensiv wie defensiv aushelfen, aber nie "alleinverantwortlich". Hinten gibt es die RIV/LIV, die primär verteidigen, im Mittelfeld hilft DM oder ZM, vorne der Halbstürmer oder Stürmer.

Anspruchsvoller wurde es für die Innenverteidiger, die früher halt mehr im Strafraum bleiben durften bei ihrem Mitspieler, heute zumindest teilweise das Skillset des Aussenverteidigers (Aufbauspiel vor allem) mit ins Repertoire nehmen mussten.

Und dieses "abarbeiten" dass der BVB keine Dribbelstarken aussen hat (um nichts anderes gehts doch) finde ich in Anbetracht dessen dass der BVB bewusst auf solche Spielertypen (erfolgreich) verzichtet eben auch total daneben.

Jepp, wie gesagt: Kovac' System entspricht nicht der Norm, also falsch. Persönlich finde ich ein 4-3-3 auch als flexibler und praktischer, aber ich verstehe Kovac' System und erkenne seine Stärken. Vieles ist logisch, wenn man Sinn und Zweck dahinter sich konkret anschaut.


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