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Ermittlungen zu Epstein-Akten - Prinz Andrew laut BBC festgenommen (Politik)

Ulrich, Donnerstag, 19.02.2026, 21:27 (vor 1 Stunden, 39 Minuten) @ pactum Trotmundense

Soweit so verstanden, aber warum gibt es dann Täterlisten und wer hält diese geheim?

Ich finde es eigenartig, dass da jemand massig Daten hat, deren Existenz scheinbar bekannt ist, aber niemand unternimmt was dagegen.
Wäre so was für Polizei und Staatsanwaltschaften von großem Interesse?


Um einmal die Leiterin des US Justizministeriums zu zitieren, die vor ein paar Tagen in einem Untersuchungsausschus sich zu genau der Frage auch äußern musste: "Wenn wir alle verhaften, kollabiert das System." Wobei man zum Kontext erwähnen muss, dass sie behauptet alle wären nach aktuellem Kenntnisstand unschuldig und würden eh nach einem Prozess frei kommen.


Ich frage mich, ob Pam Bondi damit wohl das Wirtschaftssystem in den USA oder doch eher das "System Trump" meint. Ich persönlich würde auf letzteres tippen.


Aus dem Kontext der Aussage heraus war "das System" im Sinne von Gesellschaft und Wirtschaft gemeint. Offensichtlich ist die sogenannte Elite bis zum Hals drin und man würde quasi die neuralgischen Punkte des "Systems" enthaupten. Epstein war ein Netzwerker. Über ihn haben die Leute sich kennen gelernt, bzw. Beziehungen zueinander aufgebaut und vertieft. Alle sind bis zu einem gewissen Grad miteinander verwoben. Man kennt sich, man arbeitet miteinander, man handelt miteinander, man hilft sich wo es nutzt. Die sogenannten oberen 1000 kennen sich alle und das liegt an Leuten wie Epstein.

Ich würde davon ausgehen, dass in den USA auf einen Industriemagnaten mit engen Kontakten zu Jeffrey Epstein fünfzig ohne solche Kontakte kommen. Höher dürfte die Quote bei New Yorker Investmentbankern, etc. sein. Und mit Abstand am höchsten bei den Personen mit engen Kontakten zu Trump. Und deshalb gefährdet dieser Skandal das US-Establishment deutlich weniger als er Donald Trump und dessen Umfeld gefährdet.


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