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10.02.2026: Medaillenentscheidungen Übersicht: (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)

Gordi, Mittwoch, 11.02.2026, 17:16 (vor 1 Stunden, 45 Minuten) @ Sascha
bearbeitet von Gordi, Mittwoch, 11.02.2026, 17:25

Ich habe Sportunterricht früher nie ansatzweise fördernd wahrgenommen. Es war ein Abarbeiten des Lehrplans. Turnusmäßig wurden verschiedene Sportarten schwerpunktmäßig "durchgezogen" und ein Haken dran gemacht.

Beim Geräteturnen wurde ein Gerät aufgestellt, alle haben sich in einer Reihe angestellt und dann wurde eine Übung für 20 Minuten gemacht. Für die, die das konnten, stellte diese Übung schon im zweiten Durchlauf kein Problem mehr da und es war nicht mehr fordernd, die unsportlichen hingen eben immer wie ein Sack Kartoffeln zwischen den Holmen. Ziemlich schnell haben (zumindest der Großteil der Jungen) nur noch drauf gewartet, dass der Lehrer ein Einsehen hatte und für die letzte halbe Stunde den Fußball rausgeholt hat.

So ungefähr war mein Sportunterricht damals und ich bekomme immer einen mittleren Lachanfall, wenn mir Leute erzählen wollen, dass es heute ja gar nicht mehr um Leistung ginge im Schulsport und die Kinder gar nicht mehr gefordert werden. Über die Hälfte der Zeit haben Schüler und Lehrer das gemeinsam irgendwie über sich ergehen lassen.

Hab ich während meiner Zeit in der Mittelstufe Ende der 90er ähnlich wahrgenommen.
Wenn es um "Sinnlosigkeit" von Schulfächern in Bezug auf "Vorbereitung fürs Leben" geht, werden immer schnell Fächer wie Kunst, Religion oder Musik genannt, aber das sinnloseste war ganz sicher der Sportunterricht in der Form, wie ich ihn erlebt habe (bezogen auf die Jahre in der Mittelstufe). In den Winterhalbjahren komplette Unterrichtseinheiten in Disziplinen wie Schwimmen, Geräte- und Bodenturnen, im Sommer dann Leichtathletik mit diversen Disziplinen wie Kugelstoßen oder Hochsprung. Und jede Disziplin wurde einzeln bewertet nach Korrektheit der technischen Ausführung. In einem in der Mittelstufe damals versetzungsrelevanten Fach. Komplett absurd.
Ich will damit nicht für eine Abschaffung des Sportunterrichts votieren, aber die curriculare Ausgestaltung des Sportunterrichts in der Mittelstufe war bei uns damals so am Leben der allermeisten Schüler vorbei geplant, dass er weder fördernd noch motivierend war.

In der Oberstufe wurde es dann Gott sei Dank besser, als es dann 3 verschiedene Sportkurse gab mit jeweils 2 Schwerpunkt-Disziplinen. Da war für fast jeden was dabei und der Spaß kehrte zurück!


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