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Genau so (Spieltage)

Ref86, Mittwoch, 12.02.2025, 15:34 (vor 342 Tagen) @ ram1966

Bin da komplett bei dir, allerdings glaube ich wahrgenommen zu haben, dass das mittlerweile regelmäßig so durchgewunken wird, gerade bei Elfmeter-Situationen. Da gibt es so gut wie nie Elfmeter, weil das natürlich eine viel größere Relevanz hätte als irgendwo im Mittelfeld.

Nach so einem Schubser wird dann oft genug davon gesprochen, dass das clever war, wenn es denn tatsächlich nicht gepfiffen wurde und gerade beim Elfmeter geht mir der Spruch "das reicht mir nicht/das ist mir zu wenig" total gegen den Strich.

In diesen Situationen will der Abwehrspieler ganz bewusst dafür sorgen, dass der Stürmer seine Kontrolle verliert und so keinen sauberen Abschluss mehr hinbekommt.

Beim Stuttgart-Spiel sind mir die Tacklings gegen Ryerson besonders aufgefallen. Stiller hat so lange weitergemacht, bis er selbst gelb bekam und hat dann auch noch eine Karte für Ryerson gefordert. Die dieser dann auch bekommen hat. Konsequenz für Stiller: Nahezu Null, weil er Dortmund dezimiert hat und selbst ziemlich lange seine Spielchen treiben konnte.

Ich hab die Befürchtung, dass diese lange Leine weiter so durchgezogen wird. Macht für mich den Fußball unansehnlicher und unehrlicher.

Dazu kommt dann gestern auch noch die bekloppte Bildregie bei Amazon. Da werden Szenen aus allen Ameisenwinkeln wiederholt und nebenbei läuft das Spiel schon wieder...


Es führt für mich alles weg von so... ich nenne es mal Bolzplatz Logik. Also wir finden die wildesten Ding mit Super Slow Mo und VAR raus, die Sonntags beim Freizeitkick gar nicht wahrgenommen werden, aber wenn jemand direkt vor dem Tor einfach geschubst wird oder Stiller 90 Minuten lang klammert, ist es zu wenig.

Natürlich ist Hobbykick was anderes, aber wenn ich Sonntag nen Kumpel vor dem Tor - ohne Chance auf den Ball - so wegschubse, dass er im Toraus zum liegen kommt, sagt mir noch der Sanftmütigste: 'Alter, das ist jetzt echt mal 11 Meter'.

Aber bei den Profis steht es schon 3:0 und es ist die 90.Minute und Duranville muss stabiler sein und überhaupt sei es zu wenig. Und irgendwie find ich das schwer zu verstehen.


Wo ich dann aber wieder ins Nachdenken komme, wenn die Spieler selbst sagen, dass das nicht genug für einen 11er war. Klar, es ist eine andere Genration und es wird natürlich viel körperlicher gespielt, aber solche Dinge sollten aus meiner Sicht geahndet werden. Sonst wird das wahrscheinlich nur noch schlimmer in den nächsten Jahren.

Es werden in den oberen Klassen oder international aus meiner Sicht sowieso andere Maßstäbe angesetzt. Das ist mit den unteren Spielklassen nicht vergleichbar und findet sie so sicherlich auch nicht 1 zu 1 im Regelbuch. Da werden immer neue Anweisungen gegeben und geändert. Und dann kommt halt immer noch dieser Graubereich und die Auslegung dazu. Wenn man sich da mal die Szenze der Bayern international anguckt, wo der Abstoß (?) ausgeführt wird und der Ball dann in die Hand genommen wird. Und dann nachher gesagt wird " so einen Kindergartenfehler pfeife ich international nicht". Ich denke dann weiß man, dass man sich vermutlich auf einer anderen Ebene befindet. Und zu der Szene gestern habe ich persönlich nur eine Erklärung: Graubereich beim Foulspiel (Auslegungssache; VAR Eingriff international deutlich seltener), es läuft die letzte Minute, es steht 0:3, das Spiel plätschert vor sich hin und es komnmt seitlich vor dem Tor zu einem Schubser. Kein Spieler auf den Platz reklamiert auch nur ansatzweise. Dann geht es dort einfach weiter und alle scheinen nachher irgendwie zufrieden damit zu sein. Und auch da...ich finde dieses Belagern vom Schiedsrichter nicht akzeptabel. Aber wenn selbst der vermeintlich gefoulte Spieler oder Mitspieler keinerlei Reaktionen zeigen...dann geht so eine Situation auch einfach mal weiter. Diese Spieler und den "indirekten Einfluss auf den Schiedsrichter" haben wir vermutlich auch nicht. Ein "Radio Müller" hätte in dieser Situation dem Schiedsrichter genau erklärt was da los war. Und zwar in seiner ganz eigenen Art.
Wo wir auch bei Ryerson wären. Natürlich wird er bis zum Platzverweis immer wieder bearbeitet. Aber wie er reagiert (und das nicht zum ersten Mal) ist dann auch einfach komplett drüber. Mit so einer Außenwirkung (ständiges Abwinken, im Fallen nochmal das Bein hochziehen) braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn man dafür die zweite Verwarnung sieht. Diese Außenwirkung ist da für mich ganz entscheidend. Natürlich ist es verständlich, dass er irgendwann gereizt ist. Aber die Reaktion kann nicht mit so einer Außenwirkung erfolgen. Mal unabhängig davon, dass die Gegenspieler natürlich auch merken: Da kann ich es doch mal weiter versuchen. Jetzt kann man sagen, dass er Emotionen, Mentalität und Siegeswillen zeigt. Alles okay. Aber dann muss man solch einen Platzverweis auch einpreisen.


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