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Versuch einer Bilanz (nach 9 Pflichtspielen), Teil 3, Der Kader, Nachtrag (BVB)

Bembele, Münster, Freitag, 18.10.2024, 13:18 (vor 484 Tagen) @ Bembele

Nachdem ich die Bilanz am Mittwoch Teil 1 und 2 (zum Trainer) und gestern Teil 3 (zum Kader) eingestellt hatte, fand ich im aktuellen Sportbild -Interview folgenden Sahin-Aussagen, die nicht gerade von einem unterentwickelten Selbstbewußtsein geprägt sind und einige Fragen auswerfen:

„Mein Ziel ist es, mit Borussia Dortmund eine Ära zu prägen.“

„Mich treibt es an, dass wir alle an einem Tag beim BVB sagen können: ‚Jetzt sind wir so stabil – jetzt greifen wir so richtig an!‘ und diesen Tag werden wir erreichen.“

„Nach einem Spiel, kann ich nicht eher schlafen, bevor ich das Spiel noch einmal gesehen habe. Und wenn wir ein Spiel verloren haben, muss ich wissen, was die Gründe waren….wo die Probleme lagen und wo die Lösungen liegen.“

„Analysiert wird natürlich alles…wie die Mannschaft auf dem Platz agiert hat…aber ich reflektiere auch mich und meine Entscheidungen nach einem Spiel und spreche mit meinen engsten Mitarbeitern, wie sie uns als Trainerteam während eines Spiels erlebt haben. Da geht es zum Beispiel um unsere Auswechslungen oder ob und wie es uns gelungen ist, Dinge während des Spiels zu verändern.“

„Wir haben es vor allem auswärts nicht geschafft…unser Spiel durchzudrücken, weil wir TEILWEISE ZU BEHÄBIG WAREN.“ [Großsetzung von mir]

Kleine Anmerkung dazu: Wenn der Trainer glücklicherweise schon weiß (oder glaubt, es zu wissen), “wo die Lösungen liegen“, erstaunt es den Beobachter, warum sind die gefundenen Lösungen nach ungenügenden schlechten Leistungen wie in Bremen („Ganz schwach, viel zu langsam in Halbzeit 1“ so Sahin), eine Woche später in Stuttgart („das war gar nichts von der ersten bis 90. Minute“) so gar nicht zu sehen gewesen und selbst nach diesem Debakel, lag man eine Woche später nach 33 Minuten schon fast 3:0 zurück („da macht man sich – das Stuttgartspiel noch im Hinterkopf - in dem Moment auf dem Platz schon so seine Gedanken“ so Can hinterher) und selbst im nächsten BL-Spiel bei Union war der „Vortrag des BVB tatsächlich erschreckend“ (so Jesco von Eichmann/Sky) oder wie Sahin selbst nach dem Spiel wieder einmal (nämlich das vierte Mal in der BL - von bisher nur 6 Spielen - und das dritte Spiel hintereinander) konstatieren mußte: „Wir haben die erste Halbzeit komplett dahergeschenkt.“

Also die Lösungen, die er glaubte, gefunden zu haben nach den umfangreichen Analysen von jedem Spiel, haben sich offensichtlich als Scheinlösungen erwiesen.

Richtige Lösungsansätze zu finden, dafür sind aber nicht Watzke, Kehl oder Ricken verantwortlich (Sammer schon eher), sondern der Trainer mit seinem Team und (vor allem bei der Umsetzung der Vorgaben) die Spieler.

Übrigens ist das kein Jammern auf hohem Niveau von satten Fans, wie der heutige, hier schon diskutierte Spiegelartikel ‚Mainz oder Madrid, Hauptsache Krise‘ etwas überspitzt zu suggerieren versucht, sondern auch das Jammern („Ganz schwach, viel zu langsam“, „das war gar nichts von der 1. Bis 90. Minute“, „Keine Basics, von der ersten bis zur letzten Minute nicht da, gefühlt nicht einen einzigen Zweikampf gewonnen. So ein Gesicht will ich nicht wieder sehen und das kann ich nicht akzeptieren, sehr sehr schlecht.“, „So dürfen wir als Borussia Dortmund nicht auftreten“, „Wir haben die erste Halbzeit komplett dahergeschenkt“ der Offiziellen vom BVB, nämlich Sammer, Ricken, Kehl, und des Trainers selbst (und natürlich auch der – halbwegs neutralen - Journalisten).


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