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Zu den Schiedsrichterentscheidungen gestern (Spieltage)

jonam, BVB-Kneipe Intertank, Berlin, Sonntag, 31.03.2024, 13:40 (vor 656 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Foul Ryerson gegen Musiala:
Eindeutiges Foul, dass Osmers live nicht gesehen/bewertet hat. Ryerson tritt Musiala mit der Sohle direkt am Sprungelenk. Nach der Regelauslegung bzw. Anwendung diese Saison kann man da über Rot nachdenken. Für mich dennoch eher Gelb. Für Rot sprechen zwar offene Sohle und Sprunggelenk. Gegen Rot sprechen aber, dass er nicht ganz genau von hinten kommt, sondern eher schräg seitlich ohne maximalen Druck und er trifft nicht oberhalb des Sprunggelenks. Ich hatte die Frage gestern im Spielthread noch nicht beantwortet. Nach der aktuellen Auslegung der FIFA bzgl. Trefferbild ist ein Treffer oberhalb des Sprunggelenks härter zu bestrafen als direkt auf dem Sprunggelenk.

https://www.anpfiff.info/sites/cms/artikel.aspx?SK=8&Btr=29345 (Punkt 3)

Ist auch medizinisch nachzuvollziehen. Treffer oberhalb des Sprunggelenks haben eine höhere Hebelwirkung und führen häufiger zu Bänderverletzungen und Knochenbrüchen (oft Weber-B-Frakturen mit oder ohne Syndesmosebeteiligung).

Außerdem berührt er etwas den Ball. Kann man meiner Meinung nach mitgehen, da kein Rot zu geben. Dann war es konsequent, nichts nachträglich zu geben, weil Gelb nicht vom VAR überprüft werden darf.

Gefährliches Spiel Hummels:
Das hohe Bein kann man als gefährliches Spiel werten. Ich gehe da aber mit Osmers mit, dass die Aktion in sich geschlossen waren und Hummels Bein nicht weiter ausgefahren werden kann. Man kann aber natürlich auch argumentieren, dass Dier wegen des hohen Beins/gefährlichen Spiels nicht richtig zum Ball gehen kann und den Ball so nicht optimal trifft. Ist auch eine nachvollziehbare Argumentation. Wäre ich trotzdem eher bei Osmers, also kein indirekter Freistoss. Der VAR darf hier nicht eingreifen.

Handspiel Hummels:
Hummels hat es ja nach dem Spiel zugegeben mit der Hand drangewesen zu sein. Das hilft natürlich nicht live im Spiel, weil er es da vermutlich/sicher abgestritten hätte. In einer der Zeitlupen (von hinter dem Tor mittig/links) sieht man schon, dass der Ball minimal die Rotation ändert. Der VAR muss sich allerdings ganz sicher sein, dass die Hand am Ball war (so bisschen wie in der NFL). Ob es dafür reicht? Ich denke schon. Ist es strafbar? Nach aktueller Regelauslegung eindeutig nicht, weil der Ball vom eigenen Fuß kommt. Da ist es auch nicht erheblich, dass der Arm unnatürlich abstand.

Manoj


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