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Gedankliche Trägheit der Spieler (Spieltage)

Ingo, Europa, Montag, 29.01.2024, 11:34 (vor 718 Tagen) @ Ghombre

Geht es nur mir so oder wirken die Jungs in vielen Situation seltsam langsam in der Entscheidungsfindung? Habe gestern mehrfach bei Mouki gedacht, warum fackelt der denn nicht direkt drauf, so wie er es noch vor 2 Jahren gemacht hat/hätte? Stattdessen hin und herlegen, bis der Schussweg blockiert ist oder der Ball vertändelt.

Und warum zum Teufel verlieren wir regelmäßig dadurch Bälle, dass der Passempfänger darauf wartet, dass die Murmel zu ihm kommt und in der Zwischenzeit ein Verteidiger angerauscht kommt? Einfach ein wenig dem Pass entgegengehen, sollten die Jungs schon in der Jugend bis zum Erbrechen geübt haben.
Ebenso die Situation mit Meyer und Schlotterbeck, da muss es doch klare Kommunikation unter den Spielern geben, wer zum Ball geht und wer wegbleiben soll?
Habe mich in vielen Situation gefühlt, als wenn die heute zum ersten Mal miteinander spielen würden - und das waren Situation ohne Beteiligung von Sancho und Maatsen, bei denen es ja noch verständlich ist wenn kein blindes Verständnis bei Laufwegen etc besteht.

Zum Glück volle Punktausbeute seit der Winterpause, hoffentlich kommt darüber irgendwie Struktur.

Diese Trägheit fällt mir auch auf und das sehe ich als ein großes Problem der Mannschaft an.
Die Intensität, die Maatsen in jeden Lauf und jede Aktion bringt macht ihn so auffällig bei uns. Auch bei Sancho sind die offensiven Aktionen immer mit einem sehr starken Impuls versehen. Die Intensität haben die vielleicht aus der Premier League mitgebracht. Das unterscheidet beide vom Rest des Teams.

Eine Szene blieb mir beim Umschalten und Stellungsspiel im Gedächtnis. Maatsen sprintet nach Balleroberung Bochum zurück bis er ca. 10m entfernt von Kobel steht. Im Umkreis von 20m fand sich dann kein weiterer BVB-Spieler, die sich alle vergleichsweise behäbig nach hinten orientierten.
Eine weitere Szene aus der ersten Halbzeit passt komplementär dazu. Spielaufbau (natürlich) ohne Zentrum, der Ball geht von Meyer über Schlotterbeck nach links zu Maatsen. Der hat keinerlei Anspielstationen, da das Zentrum nicht besetzt ist und sich kein Spieler (Moukoko, Özcan) zu Maatsen orientiert. Stattdessen haben wir gleich drei Spieler (Sabitzer, Füllkrug, Malen), die sich in der gegnerischen Hälfte rechts (!) des Mittelkreises aufhalten. Maatsen musste dann ins 1 gegen 1 und hatte als einzige Passoption den Rückpass auf Schlotterbeck. Der wiederum natürlich noch weniger eine sichere Anspielstation in der Mitte hatte. Das erklärt viele unserer Ballverluste.


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