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Was ich mich bei der Personalie „Bamba“ vielmehr frage… (BVB)

Sleepy, Samstag, 06.01.2024, 10:31 (vor 776 Tagen) @ Flemm
bearbeitet von Sleepy, Samstag, 06.01.2024, 10:38

… wie es sein kann, dass dieser bei den Amateuren keine merkliche Rolle spielt, aber zuletzt bei den Profis auf Einsatzzeiten kommt? Da gab es ja auch schon den ein oder anderen spärlichen Bericht drüber aka „Terzic wünscht sich, dass er bei Amas häufiger spielt, aber Zimmermann sieht gute Gründe dagegen“.

Ich frage mich bei sowas dann halt, ob da einfach unterschiedliche Spielertypen bevorzugt werden aber andererseits auch was das über unsere Leistungskultur aussagt, wenn Hettwer bei den Amas als Leistungsträger auf der gleichen Position, der in der 3. Liga liefert keine Berücksichtigung findet, aber Bamba, der sich wohl über Trainingsleistungen nicht in die Amas-Startelf spielen konnte, schon.

Bamba passt zwar insgesamt schon in das derzeitige Terzic-Muster eines dynamischen und körperlich starken Spielers, aber mir gehen bei diesem Trend andere wichtige Attribute wie die Spielintelligenz dann schon etwas verloren. Dass Edin mehr Kampfkraft und „sich-wehren“ will, kann ich ja nachvollziehen, diesem Trend fiel ja auch Rapha zum Opfer, wo man sich durch Bensebaini mehr Körperlichkeit versprochen hat. Bedenklich ist halt aber, dass ein Rapha bei den Bayern ganz anders verteidigt als er es bei uns getan hat, er hat den gänzlich anderen Druck und geforderte Disziplin ja auch schon zum Mikro gebracht. Übrigens verteidigen auch die mehr als schmächtigen Frimpong und Grimaldo aggressiv und ausdauernd. Auch ein Zagadou strahlt derzeit in einem funktionsfähigen Gebilde.

Und das ist es letztlich, was mich umtreibt. Terzic baut den Kader immer mehr zu einer Kampf-fokussierten Truppe, die durch schnelle Teenies auf den Außen Punkten soll um.
Wenn ich unsere MF-Kombinationen vor ein paar Jahren mit heute vergleiche (Castro, Sahin, Kagawa, Miki), fällt mir heute nur noch Brandt ein, der an den Spielwitz der damaligen Leute halbwegs anknüpfen kann. Unseren Weg zur Kämpfertruppe kann man ja gehen, wenn man denen einen funktionieren Plan an die Hand gibt, wie man ein Spiel aufzieht, der fehlt bisher offensichtlich. Andererseits fehlt aber auch trotz der verstärkten Körperlichkeit im Kader, der letzte Wille in der Torverteidigung. Am Beispiel Rapha sieht man, dass das vor allem am Umgang mit der Mannschaft und dem Konzept des Trainers liegt. Dass man nun, sowohl für den Spielaufbau/Taktik einen Sahin, als auch für die Körperlichkeit einen Bender holt, ist dann in der Gesamtschau immer noch ein Eingeständnis, dass unter Edin sehr vieles verbesserungsfähig ist. Ob man so einen Trainer dann trotzdem im Amt halten kann, ist schon bedenklich. Vielleicht erfinden wir gerade ein neues Trainerkonzept mit drei fast gleichgestellten Köpfen und flachen Hierarchien, das Schule macht, aber irgendwie mutet das alles komisch an….


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