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Regelungen der FIFA und UEFA zur Teilnahme an anderen Wettbewerben EU-rechtswidrig (Fußball und Sport allgemein)

burz, Lünen, Donnerstag, 21.12.2023, 11:40 (vor 771 Tagen) @ Fisheye

Ändern wird sich wenig denke ich, wenn jetzt Qatar, Barca & Real & Abu Dabhi zusammen mit der Säbener Straße eine super duper league aufmachen. Wen juckt das?

Fußballkonzerne sind ja nichts anders als Crack-Süchtige der Zeitraum zwischen den Konsumzeiten wird immer geringer und den Rest des Tages verbringst du mit Beschaffungskriminalität. Die Crack-Süchtigen brauchen in immer kürzeren Abständen immer mehr Crack, die Fußballkonzerne brauchen in immer kürzeren Abständen immer mehr Geld.

Natürlich ist das nochmal beschissener als zuvor. Es könnte eine Entwicklung wie beim Boxen geben, wo sich die Vereine unterschiedlichen Wettbewerben anschließen. Wenn es keine Exklusivteilnahmen gibt, mag es auch parallele Teilnahmen geben, wo in einem Wettbewerb (=Bundesliga) nur noch die Zweitmannschaft spielt oder dergleichen.

Und da hilft auch die allgemeine Meckerei über das Fußballbusiness nicht weiter. Wir und die Bayern haben offensichtlich ein Interesse an einem geschlossenen System mit nationalen Ligen und einer übergeordneten Organisation. Ob die übergeordnete Organisation dann die UEFA ist, dürfte egal sein. Aber das was die Super League damals angeboten hat, war kein geschlossenen System, das die nationalen Ligen berücksichtigt. Damit war die Super League zu Recht keine Option, so dass man sich auf die Seite der UEFA gestellt hat.

Sobald es sowas wie einen Parallelbetrieb von Super League und Champions League geben wird, muss ja der Sieger des jeweiligen Wettbewerbs eingestehen, dass der jeweils andere Sieger besser sein könnte. Das macht beide Wettbewerbe unattraktiv. Aber eben nur für Leute wie den Großteil dieses Forums. Solche Entwicklungen sind Leuten in den USA oder Asien total egal. Und auch in Europa gibt es "Fans" wie in Newcastle, bei denen die große Masse keine Probleme mit einem Investor aus Saudi Arabien hat. Hauptsache man ist erfolgreich. Und so wird der Rubel weiter rollen. Zwar mit anderen Zuschauern und weniger emotionaler Bindung.

Ob ich dann sage "für mich wars das dann" kann ich schlecht sagen. Der BVB treibt die Entwicklung an den Stellen, die ich für inakzeptabel halte, nicht voran. Muss ich den BVB dennoch dafür abstrafen? Bewusst eher nicht, aber der BVB wird darunter leiden, dass ich zwangsläufig diese Emotionalität der Vergangenheit nicht mehr aufbringen kann. Und meine Kids werden sie in meinem Beisein gar nicht erst entwickeln...


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