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Das tut er doch (BVB)

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Montag, 18.12.2023, 23:05 (vor 794 Tagen) @ Thomas

That goes a long way..

Wer ist denn bitte dafür verantwortlich genau, deiner Meinung nach?

Im letzten jahr waren die Spieler , inklusive eines Wolf, besser , weil Peter Hermann im Team war.
Dessen Übungen und Trainingsanleitung sind genau so legendär und effektiv , wie der Typ selbst.
Alle veröffentlichten Trainingsinhalte, die ganzen Sessions, waren im Grunde Peter Hermann.
Grandiose Übungen, die motivieren und kunstvoll elementare Dinge des Fussballs priorisieren.
Aber hört mal genau hin, wie Peter redet. Kein Gepushe und Geschreie.
Der Spieler muss bestätigt werden, fachmännisch korrigiert. Gut zureden. Nimm ihm den Druck , gib ihm Sicherheit. Nur so kann er fokussiert arbeiten. Es muss alles wohldosiert sein.
Anschließend werden die Ergebnisse mathematisch korrekt ausgewertet. Nicht stumpfsinning in willkürliche Einteilung von Monaten ,oder noch schlimmer, Saisons. 365 Tage rückwärts betrachtet , immer vom aktuellen Tag an. Am Puls arbeiten, im Takt bleiben. In jeder Situation Herr der Lage sein.
Letztes Jahr waren die Ergebnisse tatsächlich auf dem Platz sichtbar.
Von Terzic allerdings, erkenne ich nichts. Schemenhafte Ideen, die aber in ihrer Idee komplett dem Charakter der Mannschaft widersprechen. Es ist ein Murks, auf gut Deutsch.
Diese Mannschaft wäre besser, wäre er nicht an der Seitenlinie. Er selbst kann dies jedoch nicht wahrnehmen.
Natürlich kracht es mal. Dann obliegt es dem Trainer zuerst die Verantwortung zu übernehmen. Das tut er nie.


„scheiße, was mache ich falsch?“ gebt mir Feedback! Was können wir anders machen, um das Ziel zu erreichen? was bewegt euch? Was hält uns zurück? Und wenn das alles nicht fruchtet, dann beschließt man, das Verhältnis Trainer Profifussballer zu beenden. Und dann hat man wenigstens die Möglichkeit noch Freunde zu bleiben. Jeder geht seiner Wege und wird woanders glücklicher und hat hoffentlich was mitgenommen.
Völlig vorwurfsfrei. Jeder der mal in kleinen Gruppen im Kreativbereich gearbeitet hat, weiß, wie schwer das ist . Der Schlüssel ist Kommunikation und bereit zu sein Fehler zu machen und zu lernen. Und wenn es die Erkenntnis ist, dass Headcoach sein vllt doch nicht das richtige ist. Vllt auch nur für den Moment. Bei so einer gewaltigen Aufgabe, ist dieses Eingeständnis nichtmal schlimm.

Nicht jeder ist eine Messi, der als Kind vermutlich in eine Art Zaubertrank fiel und gegen Geld tatsächlich unglaubliche Dinge vollbrachte. Aber als er Barcelona verließ , sah man ja eindeutig, dass diese Geschichte hanebüchener Stuss ist.
Weil PSG doch mehr bezahlt hat.

Interdisziplinär gilt ausdrücklich: Selbst das größte Talent muss auf dem Niveau täglich an den Basics arbeiten, sonst biste raus.
Wer da anderer Meinung ist , der sollte ausschließlich Fan sein.

Geld schießt Tore.
Leider ist es im Grunde nachweislich Fakt, dass die größten Blender im Kapitalismus an der Spitze sitzen.
Also glauben wir alle diese Märchen, wenn wir Erfolg ausschließlich am Geld messen. Geld ist ausschließlich ein Hilfsmittel, kein Indikator.
Es ist einfach so, dass diese Führung einfach vollkommen kompetenzlos wirkt.
Während Aki Watzke das im Grunde weiß , scheint es einem Sammer überhaupt nicht einzuleuchten, weshalb er damals den Ballon D‘Or gewann, Er ist eben in diesem Sozialfaschismus und der Gleichmacherei der DDR aufgewachsen. Es war alles nur harte Arbeit, Gehorsam und Disziplin. Wie beseelt er Fussball spielte, geht ihm scheinbar bis heute ab. Unter anderem, weil er ja auch selbst diese Tugenden voranstellte.
Wenn ich mich mit anderen langjährigen BVB Begleitern unterhalten habe und fragte, an welchen Spieler Jude Bellingham erinnerte, kam sehr oft und spontan : Matthias Sammer. Und das sehe ich auch so.

Der Nachbarsjunge von damals war Bayer Uerdingen Fan ( wegen Funkel, meine ich), später Schalke..
Aber wir haben Matthias Sammer verehrt . In der Nationalmannschaft ging das ja. Und dann haben wir geheult, als es hieß, der Matthias kann nicht mehr spielen.
Jetzt sitzen die beiden da, wie das Kaninchen vor der Schlange.
Ich erwarte dennoch von Spielern wie Hummels, Kobel, Reus, Can, dass sie das Maul aufmachen.
Es ist schwer., aber es ist richtig.
Der Spieler hat aus egoistischen Motiven dies einzufordern.
Aber es gibt auch einen kollektiv nützlichen Egoismus. Professionalität ist so einer.


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