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Elfmeterszenen mal bewertet (Spieltage)

CHS, Lünen / Dortmund, Montag, 30.10.2023, 06:22 (vor 808 Tagen) @ Zaungast

Im Kicker gab es für das Schiriteam eine 5.5. Es wurde die zweite Elfmeter-Szene von Meyer und das Halten von Schlotterbeck kritisiert, die Bewertung des Abseits vor dem 2-2 und des ersten Elfers wären in Ordnung gewesen.

Mal meine Einschätzung dazu:

Elfer zum 1-0: Eigentlich ein Witz, aber leider kann man ihn so geben (weil die Regeln es so hergeben). Witzigerweise, wenn Knauff Wolf angeschossen hätte und er dann an die Hand gelandet wäre, dann wäre es kein Elfer. Ein Hoch auf die Handregelungen. Ich komme immer mehr zur Einsicht, macht es so wie beim Feldhockey, da ist jeder Fuß im "Strafraum" eine Strafecke.

Möglicher Elfer zum 3-0: Eigentlich ziemlich klar, aber der Schiedsrichter hat wohl die Szene von oben sich angeguckt, da könnte man was erahnen. Ich vermute mal, da für ihn das nicht klar ist, dass es eine Fehlentscheidung war, blieb er bei seiner Entscheidung (Warum ist eigentlich Fielmann kein Schiri-Sponsor?).

Abseits vor dem 2-2:
Ich kann verstehen, dass sich die Frankfurter aufregen, aber dass dürfte die am wenigsten fragwürdige Entscheidung sein. Ja, Füllkrug steht im Abseits. Aber hier stellt sich die Frage, ob es Passiv oder Aktiv ist? Für Frankfurter natürlich keine Frage. :-) Wäre Füllkrug vor dem Torwart her gelaufen, wäre es aktiv. Er blieb einfach stehen und behinderte nicht die Sicht des Torhüters auf den Ball. Ergo eher kein aktives Abseits.

Möglicher Elfer zum 4-3-Auswärtssieg:
Eigentlich für mich ein klares Ziehen in einer wichtigen Spielszene. Und da man das klar sehen konnte, wohl der klarste Elfer. Für den Schiedsrichter nicht unbedingt zu sehen, aber auf jeden Fall vom VAR. Warum er da nicht eingegriffen hat, wahrscheinlich war wieder einmal eine Klopause bei ihm vorgesehen. Ich vermute, hier gab es eine Konzessionsentscheidung.

Unterm Strich war das wieder ein Beweis dafür, wie schlecht der VAR in Deutschland (im Ausland kann ich das schlecht begutachten) funktioniert. Nicht die Technik ist daran schuld, sondernn die Schiedsrichter und deren Regelauslegung. Es könnte so einfach sein, wenn man die Regelungen vereinfacht und die Entscheidungen kommentiert würden (American Football oder, noch besser, Rugby sind dort ein positives Beispiel. Es gibt keine hundertprozentig, richtige Entscheidung, aber zumindest kann man im Station diese verstehen). Aber bevor das passiert, müssten wohl min. noch zwei Schiedsrichter-Generationen in Rente gehen.

Gruß

CHS


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